Sonntag, 26. März 2017 |

 

20.03.2017 18:23 Uhr | x gelesen
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Schadenersatzklage nach Tod von Deutscher nach Begegnung mit Kuhherde in Tirol


Bild: Schadenersatzklage nach Tod von Deutscher nach Begegnung mit Kuhherde in Tirol.  Nach dem Tod einer deutschen Spaziergängerin in Österreich durch den Zusammenprall mit einer Kuh fordern ihr Witwer und ihr Sohn von dem Viehhalter 360.000 Euro Schadenersatz. Die Deutsche war bei einer Wanderung 2014 tödlich verletzt worden.

Nach dem Tod einer deutschen Spaziergängerin in Österreich durch den Zusammenprall mit einer Kuh fordern ihr Witwer und ihr Sohn von dem Viehhalter 360.000 Euro Schadenersatz. Die Deutsche war bei einer Wanderung 2014 tödlich verletzt worden.


Nach dem Tod einer deutschen Wandererin in Österreich durch den Zusammenprall mit einer Kuh, fordern ihr Witwer und ihr Sohn von dem Viehhalter 360.000 Euro Schadenersatz. Eine Kuh hatte eine Deutsche tödlich verletzt
Bild: © 2017 AFP Nach dem Tod einer deutschen Wandererin in Österreich durch den Zusammenprall mit einer Kuh, fordern ihr Witwer und ihr Sohn von dem Viehhalter 360.000 Euro Schadenersatz.

Nach dem Tod einer deutschen Spaziergängerin in Österreich durch den Zusammenstoß mit einer Kuh fordern ihr Witwer und ihr Sohn von dem Viehhalter 360.000 Euro Schadenersatz. Die Angehörigen machen ihre Forderung an den Bauern in einer Zivilklage vor dem Landesgericht Innsbruck geltend, wie die "Tiroler Tageszeitung" am Montag berichtete.

Im Juli 2014 war die deutsche Urlauberin mit ihrem Hund im Stubaital in Tirol spazieren gegangen. Als sie an einer Viehherde mit Kälbern vorbeikam, wurde sie von einer Kuh umgestoßen und tödlich verletzt.

Die Landwirte des beliebten Urlaubsgebietes fürchten nun einen gefährlichen Präzedenzfall. "Sollte dieser Klage stattgegeben werden, wird das Konsequenzen für Tourismus und Landwirtschaft nach sich ziehen", warnte der Vorsitzende der Tiroler Landwirtschaftskammer, Josef Hechenberger. Wanderer müssten auf Warnschilder achten, die auf Kuhherden mit Kälbern hinweisen, vor allem wenn sie Hunde dabei hätten.

Die Almen müssten ein Raum der landwirtschaftlichen Nutzung bleiben, forderte Hechenberger. Ziel müsse es sein, ein Nebeneinander von Wanderern und Almwirtschaft auch in Zukunft zu ermöglichen.


Wien (AFP)

 
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