Bei einem Zugunglück in der Demokratischen Republik Kongo sind mindestens 33 Menschen getötet worden, die als blinde Passagiere in den Güterwaggons unterwegs waren. Bahnstrecke in Kongo
Bei einem Zugunglück in der Demokratischen Republik Kongo sind mindestens 33 Menschen getötet worden, die als blinde Passagiere in den Güterwaggons unterwegs waren.
© 2017 AFP

Bei einem Zugunglück in der Demokratischen Republik Kongo sind mindestens 33 Menschen getötet worden, die als blinde Passagiere in den Güterwaggons unterwegs waren. Zudem gebe es 26 Schwerverletzte, sagte der Gouverneur der Provinz Lualaba, Richard Muyej Mangez Mans, am Montag. Helfer suchten in den ausgebrannten Waggons nach weiteren Opfern. Zu dem Güterzug gehörten 13 mit Treibstoff gefüllte Tankwaggons. Er war nicht für den Passagiertransport ausgelegt.

"Wenn Menschen mit diesem Zug gereist sind, betrachten wir sie als blinde Passagiere", sagte ein Sprecher der kongolesischen Bahngesellschaft SNCC. Das Unglück ereignete sich nahe dem Bahnhof Buyofwe an der Strecke zwischen Lubumbashi und Luena.

Offenbar war der Zug an einem ansteigenden Streckenabschnitt entgleist und einen Hang hinabgerutscht. Dabei fingen die Tankwaggons Feuer. Die Bergungsarbeiten waren schwierig; der Unglücksort ist schwer zugänglich, wegen der Regenzeit sind Straßen und Pisten kaum befahrbar.