Mittwoch, 18. Januar 2017 |

 

22.02.2015 20:38 Uhr | x gelesen
    Drucken Text vergrößern

Oscar-Countdown 2015: Welcher ist der beste Film?


Los Angeles (dk) Es ist die wichtigste Auszeichnung, die ein Filmschaffender im Laufe seiner Karriere erhalten kann: Wer erst mal einen Oscar hat, ist im Film-Olymp angekommen. Heute Nacht ist es so weit: Die Trophäe wird in Los Angeles verliehen. Vorab werfen wir einen letzten Blick auf die Königskategorie "Bester Film".


In diesem Jahr habe acht Filme die Chance auf einen Oscar. Seit der Oscarverleihung 2012 darf die Academy zwischen fünf und zehn Filmen wählen, die sie für die Kategorie "Bester Film" nominieren. Diese Streifen haben am 22. Februar alle eine Chance auf die begehrteste Trophäe der Filmbranche:

Boyhood
Die Entdeckung der Unendlichkeit
The Imitation Game
Grand Budapest Hotel
Whiplash
Birdman
American Sniper
Selma


 

Boyhood


Es ist der Film, der über den bisher längsten Zeitraum gedreht wurde, ohne auch nur einen Schauspieler auszutauschen: „Boyhood“ erstreckt sich über zwölf Jahre und handelt von der Geschichte einer vierköpfigen Familie, wobei vor allem das Schicksal des anfangs sechsjährigen Mason Evans (Ellar Coltrane) im Vordergrund steht. „Boyhood“ erzählt von Hochzeiten und Scheidungen, Umzügen und Schulwechseln, Schulabschlussfeiern und Unibeginn, erster Liebe und erstem Liebeskummer – eben all den Erfahrungen, die wohl jeder in seinem Leben einmal macht. Der Zuschauer verfolgt wie Mason sich langsam vom Kind zum Jugendlichen und schließlich zum jungen Erwachsenen wandelt. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich die Gesichtszüge und Körper der Darsteller verändern, wie Frisuren und Kleidungsstile wechseln und wie sich der Charakter der Figuren formt.



Auf Letzteres geht "Boyhood" besonders intensiv ein. Er nimmt sich Zeit für seine Figuren und macht ihr Handeln nachvollziehbar. Klar ist: In diesem Film geht es nicht um das Ende der Geschichte, sondern um die Entwicklung, den Weg dorthin. Dadurch hat der Zuschauer das Gefühl, er begleite die Familie durch alle Höhen und Tiefen und wird vom Außenstehenden zum Involvierten. 

Regisseur Richard Linklater traf sich während der zwölf Jahre immer wieder für ein paar Wochen mit seinen Schauspielern, um ein paar Szenen zu drehen. Das Besondere dabei: Linklater zog nicht strikt sein Skript durch, sondern ließ seine Akteure ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse mit einbringen. All dieser Einsatz von Linklater und seinen Schauspielern hat sich gelohnt: „Boyhood“ ist ein wunderschöner und unaufgeregter Film, der durch Authentizität und starke Charaktere besticht.


 

Die Entdeckung der Unendlichkeit


Im vergangenen Jahr war die Ice Bucket Challenge in aller Munde, die auf die Nervenkrankheit ALS aufmerksam machen wollte. Nun ist seit dem 25. Dezember ein Film in den deutschen Kinos zu sehen, der die Geschichte des wohl berühmtesten Vertreters dieser Krankheit erzählt: Stephen Hawking (Eddie Redmayne).  

„Die Entdeckung der Unendlichkeit“ basiert auf der Autobiographie von Jane Hawking, Stephen Hawkings erster Frau, und fokussiert sich vor allem auf die Beziehung der beiden. Regisseur James Marsh lässt sein Drama kurz vor Hawkings Erkrankung einsetzen, gerade als der  Mathematiker mit seiner Doktorarbeit beginnt und seine zukünftige Frau kennenlernt. Doch ab dem ersten Muskelzucker geht es gnadenlos bergab, bis Hawking schließlich bewegungsunfähig im Rollstuhl sitzt und kaum noch in der Lage zu sprechen ist.



Die Schwere der Krankheit legt sich auch auf die einst leichte Beziehung der Hawkings und das Fundament beginnt zu bröckeln. Trotz seines harten Schicksals bewahrt sich der Forscher jedoch eine positive Einstellung, sein schiefes Lächeln schwindet selbst dann nicht, als seine Frau einen anderen Mann als Unterstützung mit auf Reisen nimmt. Und auch als schließlich seine Stimme versagt, bleibt Hawkings Kampfgeist bestehen.

"Die Entdeckung der Unendlichkeit" ist ein berührender Film - aber das liegt vor allem an der großen schauspielerischen Leistung Eddie Redmaynes. Der Film selbst geht oft sehr in die Tiefen der Astrophysik und lässt an dieser Stelle die wenig physikbegeisterten Zuschauer zurück. Offenbar sollte man als Zuschauer vorher doch einen Blick in "Eine kurze Geschichte der Zeit" geworfen haben. Ein großartiger Schauspieler reicht da nicht aus, um dieses Manko wieder gut zu machen.


 

The Imitation Game


Ganz anders geht da der Film "The Imitation Game" vor. Der Film, der vom Mathematiker und Kryptographen Alan Turing (Benedict Cumberbatch) handelt, könnte ebenfalls leicht in eine technokratische Richtung abdriften. Doch von all den mathematischen Hintergründen der sogenannten Turing-Maschine, einer Ur-Form der heutigen Computer, merkt der Zuschauer kaum etwas. Er erhascht höchstens einmal einen Blick auf komplizierte Konstruktionsskizzen. Und das ist gut so.



Denn der Film, der zu drei verschiedenen Zeitebenen spielt, legt seinen Fokus vielmehr auf seine Hauptfigur Alan Turing. Der Zuschauer erfährt, wie Turing während seiner Kindheit langsam seine eigene Homosexualität erkennt und seine Faszination für Kryptographie entdeckt. Einige Jahre später setzt der Film wieder ein und erzählt von Turings Anstellung beim britischen Geheimdienst, seinen Schwierigkeiten mit gesellschaftlichen Normen und dem Kampf um Anerkennung für seine Erfindung. Der letzte Zeitsprung bringt den Zuschauer in die 50er Jahre, in denen Turing schließlich ins Visier der Justiz gerät. 

Dabei gelingt "The Imitation Game" eine unvergleichliche Mischung aus Biopic, Spionage-Thriller und Liebesdrama bestreut mit einigen humoristischen Elementen. Es ist ein Film voller glänzend agierender Schauspieler - vor allem Benedict Cumberbatch läuft als Turing zur Höchstform auf, der einen mitreißt und lange nachdenklich zurücklässt. Auch wenn "Birdman" als Favorit für den Film-Oscar verdient: "The Imitation Game" hätte es noch ein Stückchen mehr verdient. 


 

Grand Budapest Hotel


Auch wenn er keinen Oscar gewinnen sollte, Wes Anderson ist mit seiner deutsch-amerikanischen Tragikkomödie "The Grand Budapest Hotel" ein Erfolg gelungen, wie ihn wohl kaum jemand für möglich gehalten hätte. Premiere hatte der Film am 6. Februar und obwohl er von den Kritikern durchwegs positiv aufgenommen wurde, rechnete man ihn nicht zu den großen Oscarkandidaten, getreu dem Motto: Je älter ein Film, desto geringer sind seine Chancen in der Award Season. Doch weit gefehlt. Gemeinsam mit "Birdman" führt "Grand Budapest Hotel" mit seinen neun Nominierungen die Spitze der Oscar-Charts an. Und das absolut zu Recht.

Der Film erzählt die Geschichte von einer Verschwörung gegen den Concierge des Grand Budapest Hotels, Monsieur Gustave (Ralph Fiennes). Dieser erbt von einem der Hotelgäste, der alten Madame D. (Tilda Swinton), ein sehr wertvolles Gemälde. Schließlich wird er ihres Mordes verdächtigt und landet im Gefängnis. Mit Hilfe seines Lobby-Boys Zero flieht er daraus und versucht, seine Unschuld zu beweisen.



Die Filmszenen entsprechen ganz dem Stil des Regisseurs. Sie sind so bunt und künstlich, als wären sie direkt einem Märchenbuch entsprungen. Mit viel Fantasie hat Anderson ein altes, leerstehendes Kaufhaus in Görlitz in das Grand Budapest Hotel verwandelt. Aufgrund des Dekors, der Verwendung von Miniaturen und Gemälden anstelle realer Szenen, aber auch wegen der perfekt symmetrischen Shots, wirkt Grand Budapest Hotel wie ein Animationsfilm, in dem sich jedoch echte Figuren tummeln – übrigens handelt es sich dabei um eine ganze Horde von Stars: Dabei sind Jude Law, Willem Dafoe, Bill Murray, Adrien Brody und einige weitere.

Doch neben dem Ensemble großer Namen, sprechen auch andere Aspekte dafür, dass „Grand Budapest Hotel“ einen Platz im Oscar-Olymp verdient hat. Dank viel Detailverliebtheit und filmischer Handwerkskunst wird „Grand Budapest Hotel“ zu einer perfekt austarierten, melancholischen Verbeugung vor der Vergangenheit mit Anklängen an die Werke des deutschen Schriftstellers Stefan Zweig und die Filme des Schweden Ingmar Bergman. Ein wahrhaftes Sehvergnügen für alle Filmfreaks, Märchenliebhaber und Anhänger skurriler wie bezaubernder Geschichten. 


 

Whiplash 


Einige Independent-Film-Preise hat "Whiplash" schon eingeheimst, nun nimmt der Streifen Kurs auf den Oscar. Die Geschichte ist schnell erzählt: Der 19-jährige Schlagzeuger Andrew Neiman (Miles Teller) studiert an einem New Yorker Konservatorium. Dort fällt er Terence Fletcher (J.K Simmons), dem Leiter der Schul-Jazzband, auf. Er holt den Schüler in seine Band und versucht ihn mit psychischen und physischen Quälereien zu Höchstleistungen zu bringen. Andrew, der zu dem tyrannischen aber genialen Musiker aufblickt, trommelt sich im wahrsten Sinne des Wortes die Finger wund, um Fletcher zu gefallen. Obwohl das Werk von Regisseur Damien Chazelle im Gewand eines Musikfilms daherkommt, geht es vielmehr um Mobbing und Machtmissbrauch.



Zwar wird der Inszenierung der Drum-Soli teilweise so viel Platz eingeräumt, das der Film schon fast dokumentarisch anmutet. Dem gegenüber stellt Jazelle (übrigens selbst ein Jazzmusiker) aber die überzeichnete, diabolische Figur des Fletcher - und verzerrt so die Dokumentationstendenzen ins Gegenteil. Die Kreativität, die Inspiration, die wirkliche Musikalität geht dabei vollends verloren. Nicht die Leidenschaft für Musik zählt, sondern die reine Leistung. Die Botschaft: Wenn du etwas erreichen willst, musst du deinem Ehrgeiz alles andere unterordnen. 

In Erinnerung bleibt nicht die Geschichte "Whiplash" selbst, sondern vor allem der grandiose Simmons als Tyrann Fletcher; nicht die virtuosen Trommelstücke, sondern die barbarischen Momente, in denen Fletcher seinen "Schützling" aufgrund seiner jüdische Herkunft beleidigt, dessen Vater verspottet oder den 19-Jährigen ins Gesicht schlägt, um ihm so den richtigen Rhythmus einzuhämmern. Denn in "Whiplash" geht es keinesfalls um die Musik selbst, sondern um die Musik als Kampf. Warum nimmt Neiman all diese Strapazen auf sich? Nicht wegen der Liebe zur Musik, sondern schlicht aufgrund hochgesteckter Ambitionen: "I want to be the best." Kein Wunder also, dass der Protagonist irgendwann so desillusioniert zurückbleibt wie der Zuschauer selbst.


 

Birdman


Obwohl er nicht der spannendste, interessanteste oder wichtigste Film der diesjährigen Award Season ist, scheint es unumgänglich, dass Birdman heute Nacht den Oscar für den besten Film gewinnen wird.  Die Satire nimmt das Hollywoodbusiness und all die Stars, die sich darin tummeln, aus Korn und zitiert die Filmgeschichte rauf und runter - vom lässig rauchenden Alain Delon bis hin zum cholerisch tobenden Robert de Niro. Zudem reizt der mexikanische Regisseur Alejandro González Iñárritu die narrativen Möglichkeiten des Mediums Film bis an seine Grenzen aus: „Birdman“ kommt ohne sichtbare Schnitte aus und arbeitet mit extrem langen Einstellungen – was den Film für ein Publikum, das auf reine Unterhaltung aus ist, schwer zugänglich macht.



Warum "Birdman" dennoch einen Oscar gewinnen wird? Der Film ist selbstreferenziell - und die Jury der Academy Awards besteht nur aus Filmschaffenden besteht. Gerade sie kennen den Blick hinter die Kulissen der Hollywood-Maschinerie und verstehen daher jede kleinste Anspielung Iñárritus. Dieser konzentriert sich nur auf seine exzentrischen Figuren aus dem Filmbusiness. Die Außenwelt wird völlig ausgeklammert; Nicht-Filmschaffende erhalten nur über soziale Netzwerke Zutritt in die Welt von "Birdman". 

Zudem hat der Film eine grandiose Besetzung - von Micheal Keaton, dem die Rolle des ehemaligen Super-Flatterers wie auf den Leib geschrieben ist (war doch selbst 1989 als "Batman" auf den Leinwänden zu sehen) über eine bitterbös-süße Emma Stone, die noch jedem Film das nötige Quäntchen Coolness verliehen hat - bis zu dem ewigen Bubi Edward Norton, der in dieser Satire die Unberechenbarkeit zur Kunst verformt. All diese Aspekte haben "Birdman" die bisherigen Erfolge verschafft - und sie werden wohl auch einen Trophäengewinn möglich machen. 



 

American Sniper


Es gilt als ungeschriebenes Gesetz, dass Filme über den Irakkrieg in Amerika nicht gut ankommen. Die völkerrechtswidrige Invasion gilt als schwarzes Kapitel in den Vereinigten Staaten, mit dem man sich besser nicht befasst. Einer, der sich mit Kriegsthematik hat das nun aber doch getan: Clint Eastwood. Der 84-Jährige hat sich der Geschichte des tödlichsten Scharfschützen in der amerikanischen Geschichte angenommen: Chris Kyle hat während des Irakkriegese mindestens 160 Menschen getötet.



Die Geschichte des Vollblut-Patrioten, der für sein Vaterland fast seine Ehe in den Ruin treibt, kommt im Land of the Free wahnsinnig gut an. "American Sniper" ist schon jetzt der erfolgreichste Kriegsfilm aller Zeiten. Er hat mittlerweile 400 Millionen Dollar eingespielt und damit "Der Soldat James Ryan" von der Spitze abgelöst. Das Geheimnis hinter dem Erfolg? In "American Sniper" zeigt Eastwood seinen Chris Kyle (Bradley Cooper) als sanften Hünen, der bereit ist, für sein Land zu sterben, aber doch davor zurückschreckt, auf Kinder zu schießen. Ein Vorbild, ein Held. Ganz anders da die Iraker: Sie boykottieren die braven amerikanischen Soldaten, wo sie nur können. Selbst Minderjährige und Frauen gehen greifen zum Granatenwerfer. Da bleibt Kyle ja wohl nichts anderes übrig, als seine Pflicht zu tun - oder?

Der Film bemüht sich nicht, die grauen Zwischentöne des Krieges zu zeichnen. Etwa, dass viele der tollen Patrioten, Iraker misshandelten, folterten, deren Leichname schändeten und sehr wohl ohne Skrupel auf wehrlose Zivilisten losgingen - kurz gesagt: Kriegsverbrechen begingen. All dies enthüllte die Plattform Wikileaks bereits 2010, als sie streng geheime Dokumente über den Krieg veröffentlichte. Genauso wenig zeigt "American Sniper", dass es durchaus Iraker gab, die die Invasion der Amerikaner befürworteten, da sie unter der Diktatur Saddam Husseins litten.

Stattdessen bedient sich der Film des Schubladendenkens: Guter, amerikanischer Soldat erschießt böse Attentäter im Irak. Hinzu kommt, dass Bradley Cooper rein physisch zwar eine beachtliche Leistung zeigt - auf psychischer Ebene erfäht man allerdings nicht viel über die Gedankenwelt der Soldaten und Veteranen. Einzig Kyles Frau Kaya (Sienna Miller) vermittelt einen Eindruck, wie die Familien der Kriegssoldaten leben müssen. Mag sein, dass manch ein Amerikaner mit stolz geschwellter Brust aus dem Kinosaal kommt, doch wer einen etwas kritischen Blick darauf wirft, bekommt vermutlich Bauchschmerzen. Schon allein deshalb ist dieser Film bei der Oscarverleihung fehl am Platz. 
 

 

Selma



Die Antithese zu "American Sniper" ist der Film "Selma" der afroamerikanischen Regisseurin Ava Du Vernay. Das historische Drama befasst sich mit den Marschen der Afroamerikaner von Selma nach Montgomery, um so auf die Situation im Süden der amerikanischen Staaten aufmerksam zu machen. Denn auf dem Papier war die Rassentrennung zu diesem Zeitpunkt abgeschafft und Schwarze hatten genauso das Recht zu wählen wie Weiße. In den Südstaaten jedoch nutzte man alle möglichen Schlupflöcher, um dies zu verhindern. 



"Selma" kreist um die Bemühung Martin Luther Kings (David Oyelowo) für das afroamerikanische Wahlrecht. Du Vernay legt das Drama nicht als Biopic an, sondern lässt ihren King nur als Vorantreiber sein. Sie gewährt einen Einblick in die strategischen Überlegungen des Nobelpreisträgers und spart auch das Familiendrama nicht aus, dass Kings Rolle im Kampf für die Gleichberechtigung mit sich bringt. 

Es ist erschreckend zu sehen, wie wenig sich nach der offiziellen Gleichberechtigung im Amerika des späten 20. Jahrhunderts getan hat. Knallhart führt Du Vernay die Ermordung vier junger Mädchen in eine Kirche vor Augen und zeigt, wie der Student Jimmie Lee Jackson brutal verprügelt und schließlich erschossen wird - und das vor den Augen seiner Eltern. Auch die blutige Begegnug der afroamerikanischen Marschierenden mit den weißen Schutztruppen auf der Edmund Pettus Brücke zeigt sie in einer martialischen Gegenüberstellung, wie man sie sonst nur aus einem Western kennt. Die Regisseurin zeigt den Schrecken des Rassismuses in all seinen Facetten: Nicht nur Schwarze kommen zu Tode, sondern auch die Weißen an ihrer Seite.

Und doch gibt es - wie sonst nur selten im Leben - ein Happy End. Dieser Film ist eine herausragende Leistung und es wären empfehlenswert, dass die Amerikaner voller Patriotismus "American Sniper" bejubeln sollten, sondern sich lieber einmal die dunklen Teile der Geschichte der USA mit "Selma" in Erinnerung rufen.


Die Oscarverleihung wird live von Pro Sieben übertragen. Die Verleihung beginnt nach deutscher Zeit am Montag, 23. Februar, gegen 1.30 Uhr.
 

Der Autorin auf Twitter folgen: @jiswriting
 


Jessica Roch
 
Mehr zum Thema

 
Drucken  Drucken Artikel weiterempfehlen  Empfehlen Artikel verlinken  Artikel verlinken

Wenn Sie diesen Artikel von donaukurier.de verlinken möchten, können Sie einfach folgenden HTML-Code verwenden:

 

PDF speichern  PDF speichern  Leserbrief schreiben   Leserbrief Kommentare lesen/schreiben  Kommentieren
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingelogged sein!
Benutzername  
Passwort      
Noch keinen Zugang?
Jetzt kostenlos registrieren!
Anmeldung über Cookie merken