Bernhard Hollinger
Bassist Bernhard Hollinger.
Löser
Eine „Ode an die tiefen Töne“, in der die Leidenschaft für das tieftönende Instrument rüberkommt, hat sich "Huffington Post"-Herausgeber Cherno Jobatey gewünscht. Drei Preise wurden ausgelobt: ein vom Musikhaus Thomann spendierter „Marcus Miller Sire-Bass“, zwei Karten für die Jazzparty II der Ingolstädter Jazztage am morgigen Samstagabend und – als Sahnehäubchen – ein Meet & Greet mit Bassisten-Legende Marcus Miller.

Über 80 Bass-Fans haben gedichtet, getextet und Videos gedreht. „Da waren viele gute Arbeiten dabei“, sagt Jobatey. "Am besten hat uns aber der Blog von Bernhard Hollinger überzeugt. Er ist der verdiente Gewinner.“

Der aus Ingolstadt stammende Musiker hat am Konservatorium in Amsterdam studiert und – als Teil des Studiums – ein Stipendium an einer Lehreinrichtung in New Orleans bekommen. 2009 hat der 28-jährige Bassist, Komponist und Arrangeur den „Jazzförderpreis der Stadt Ingolstadt“ (Videointerview mit Hollinger) erhalten. Musikalisch bewegt sich Hollinger mit diversen Formationen und Projekten zwischen Jazz, Fusion und New Orleans-Jazz. Einer seiner erklärten Idole: Marcus Miller.
 
Am Mittwoch hatte der Bassist mit den Söhnen und Töchter Ingolstadts seinen eigenen Auftritt bei den Jazztagen. Am Samstag wird er Marcus Miller im NH-Hotel genau auf die Finger schauen - und den stilprägenden E-Bassisten im persönlichen Treffen nach dem ein oder anderen Trick befragen.