Montag, 24. April 2017
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Neuburg: Zeitlose Preziosen
Neuburg

Zeitlose Preziosen

Neuburg (DK) Nüchtern betrachtet besteht im Grunde keine Notwendigkeit, sich immer wieder Musikstücke anzuhören, die man bereits in- und auswendig zu kennen glaubt.

Ingolstadt: Auf dem Ozean des Lebens
Ingolstadt

Auf dem Ozean des Lebens

Ingolstadt (DK) Die Geschichte könnte schnell erzählt sein: ein Bär und ein Junge in einem Boot. Der Junge will ans andere Ufer. Der Bär soll ihn dorthin rudern.

Wien: Mobbing und Machtmissbrauch
Wien

Mobbing und Machtmissbrauch

Wien (DK) Wären sie ein Paar und verheiratet - man könnte diese "Tatort"-Folge mit den Wiener Ermittlern Bibi Fellner und Moritz Eisner mit "Szenen einer Ehe" überschreiben.

Ingolstadt: Irrsinn und Idyll vereint
Ingolstadt

Irrsinn und Idyll vereint

Ingolstadt (DK) Was einen an diesem Abend noch erwarten sollte, konnte man kaum ahnen, als die vier Franken von Gankino Circus am Mittwochabend die Bühne der Neuen Welt betraten.

Hamburger: 100 Tage Elbphilharmonie
Hamburg

100 Tage Elbphilharmonie

Hamburg (dpa) Hamburgs Generalmusikdirektor Kent Nagano hatte sich schon vor der Eröffnung weit aus dem Fenster gelehnt, als er meinte: "Die Elbphilharmonie wird der beste Saal der Welt." Am 12.

DONAUKURIER
Paris

"Menschliche Henne"

Paris (AFP) Ein französischer Aktionskünstler hat drei Wochen auf zehn Eiern sitzend zugebracht und am Dienstag das erste Küken ausgebrütet.

DONAUKURIER
Ingolstadt

Trunkene Träumer

Ingolstadt (DK) Keiner singt so herzergreifend von den Verlorenen und Verwundeten, keiner knurrt und knarzt so sentimental sarkastisch, keiner verwebt Avantgarde-Jazz, Industrial Rock, Blues, Folk ...

Dortmund: Die Welt steht still
Dortmund

Die Welt steht still

Dortmund (DK) Tote, Verletzte, Geiselnahme, eine Autobombe - im "Tatort: Sturm" geht es richtig zur Sache. Dieser Krimi ist nichts für schwache Nerven.

Ingolstadt: Suche nach Perfektion
Ingolstadt

Suche nach Perfektion

Ingolstadt (DK) "Was ist perfekt" Dieser schwierigen Frage widmete sich das Georgische Kammerorchester Ingolstadt am Donnerstagabend bei seinem Abonnementkonzert.

München: Courage zum eigenen Ich
München

Courage zum eigenen Ich

München (DK) Peter Lindbergh trägt ein schlichtes schwarzes T-Shirt und dunkle Jeans, als er sich in seiner eigenen Ausstellung dem Blitzlichtgewitter der Zeitungsfotografen stellt.

DONAUKURIER
Rosenheim

Reihenhaus-Träume am Nil

Rosenheim (DK) Bei der zierlichen Dame wird er fast euphorisch. "So etwas ist mir noch nicht untergekommen", schwärmt Oliver Gauert, "das müssen mindestens 30 bis 50 Lagen sein, in die sie ...

Neuburg: In Klang übersetzte Bilder
Neuburg

In Klang übersetzte Bilder

Neuburg (DK) Seltsame Schwebeklänge schwirren durch den Raum, Klangfarben verändern sich allmählich, Schattierungen fließen ineinander, zwei akustische Motive begleiten sich kurz auf einem Stück ihres Weges, entfernen sich wieder voneinander. Wie zufällig schält sich ein rhythmisches Fundament aus der Klangsuppe, eine Melodie vollführt Luftsprünge.

Bundespräsident Steinmeier in Athen

Documenta 14 in Athen eröffnet

Athen (dpa) Mit einem kleinen Festakt und einem Rundgang von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Samstagvormittag in Athen die internationale Kunstausstellung documenta 14 begonnen. Sowohl Steinmeier als auch sein griechischer Amtskollege Prokopis Pavlopoulos hoben bei ihren Reden im Athener Museum für Zeitgenössische Kunst die Bedeutung von Kunst und Kultur für die europäische Gesellschaft und Politik hervor.

Gruppe Waydokyo
Ingolstadt

Fest der internationalen Musik

Ingolstadt (DK) Das Weltenklang-Festival in der Zeit vom 25. bis 30. April soll genau das sein, wofür dieser Name steht: nämlich die Klänge der Weltregionen als Festival für die Menschen zusammenzuführen. „Internationale Musik ist für Ingolstadt ein sehr wichtiges Thema. So etwas gab es bisher in der Region vor allem im Festival-Format noch nicht“, betont der Programmverantwortliche Matthias Neuburger.

Natascha  Kohnen

Die SPD-Politikerin Natascha Kohnen über: Bücher

Natascha Kohnen wurde 1967 in München geboren und ist dort auch aufgewachsen. Nach ihrem Biologiestudium in Regensburg absolvierte sie ein Verlags-Volontariat und arbeitete anschließend als Lektorin im Fachbereich Naturwissenschaften.

Bamberg: Ein Fall über das Fremdsein
Bamberg

Ein Fall über das Fremdsein

Bamberg (DK) "Am Ende gehen wir so, wie wir gekommen sind: Am Ende geht man nackt - das macht uns doch zu Brüdern", sagt einer der Flüchtlinge im neuen Franken-"Tatort". Dieser Satz verdeutlicht, dass es den Machern des Films mehr um humanistische Grundfragen und weniger um die realpolitische Diskussion in der Flüchtlingsfrage geht.

Echo der Vergangenheit

Montreal (DK) Marieluise Fleißers zu Recht gerühmte Erzählung "Avantgarde" ist derzeit am Theatre l'Espace GO in Montreal, Kanada zu erleben. Sie enthält aus nächster Nähe scharf gesehen, das authentische Porträt des jungen, beunruhigenden Bert Brecht, aber auch das des Sportschwimmers Josef Haindl.

Ingolstadt: Die Fundamente des Menschseins
Ingolstadt

Die Fundamente des Menschseins

Ingolstadt (DK) Ein totes Kind. Ein gestohlenes Kind. Ein Mörder. Ein Stalker. Ein Selbstmörder. Schuld. Lügen. Eifersucht. Geheimnisse. Gleichgültigkeit. All das verhandelt der polnische Regisseur Krzysztof Kieslowski in seinem Filmzyklus "Dekalog" (1988/89). Zehn einstündige Filme, die über die Zehn Gebote reflektieren, ohne sie nachzubuchstabieren. Im Zentrum steht dabei eine anonyme Plattenbausiedlung im Warschau der 80er-Jahre. Film für Film zoomt sich Kieslowski in betongraue Wohnwaben und betrachtet hilflose Menschlein, wie sie an ihren (fragwürdigen) ethischen Fundamenten rütteln oder resignieren. Gott ist tot, der Sozialismus auch, die Hölle, das sind sie selbst. Längst gilt Kieslowskis Experiment als cineastisches Meisterwerk. Ein in jeder Hinsicht schwerer Brocken also, "Dekalog" auf eine Theaterbühne zu hieven. Alexander Nerlich hat es gewagt. Seine Fassung für sechs Schauspieler hatte am Donnerstagabend im Kleinen Haus des Stadttheaters Ingolstadt Premiere. Nach drei Stunden gab es für diese hochintelligente, radikale, verstörende, packende Inszenierung und ein fantastisches Ensemble begeisterten Applaus.

Kabarettist Fatih Cevikkollu gastierte am Mittwochabend in der Neuen Welt.
Ingolstadt

Mit Charme und Witz gegen Rassisten

Ingolstadt (DK) Vorurteilen tritt er entgegen, Bilder im Kopf löst er auf – mit seinem fünften Soloprogramm „Emfatih“ zeigt der Kabarettist Fatih Çevikkollu, dass es viel mehr Verbindendes als Trennendes zwischen den Menschen gibt. Auch zwischen Christen und Muslimen. Diese Botschaft verbreitet er am Mittwochabend im Rahmen der Ingolstädter Kabaretttage auch in der Neuen Welt.

Schrobenhausen: Heute bekommt er den Kunstpreis
Schrobenhausen

Heute bekommt er den Kunstpreis

Schrobenhausen (SZ) Nik Richter hat längst seine eigene Bildsprache. Seine Objekte und seine Grafiken erkennt man auf den ersten Blick. Die klaren Formen, die korrelierenden Farben und diese kleine Portion Witz und gerne auch Selbstironie, die da immer mitschwingt.

Kein Kumpeltyp

Bamberg (DK) Im dritten Fall der fränkischen Ermittler um den 1974 in Hamburg geborenen Schauspieler sucht Hinrichs in der Rolle des Kommissars Felix Voss in Bamberg nach den Brandstiftern, die eine Flüchtlingsunterkunft in der oberfränkischen Welterbestadt angezündet haben.

"Bessere Musik gibt es nicht"

Ingolstadt (DK) Eine Herkulesaufgabe: Der Münsterorganist und Musikwissenschaftler Franz Hauk (Foto) hat sich vorgenommen, das gesamte Orgelwerk von Johann Sebastian Bach in einem zweijährigen Zyklus aufzuführen. Für dieses Jahr besteht das Programm mit 16 Konzerten bereits, die Konzerte für das Jahr 2018 müssen noch konzipiert werden. Grund für den gigantischen Zyklus ist sicherlich die Fertigstellung der Chor-Orgel im Münster, die auch den Beinamen "Bach-Orgel" trägt - denn sie wurde genau so gebaut, dass sie dem Klangideal des großen Thomaskantors entsprechen sollte. Insbesondere die große Silbermann-Orgel in Dresden wurde vom Orgelbauer Kristian Wegscheider als Vorbild genommen.

Raus aus der Komfortzone Mitteleuropas

Die documenta hat den Anspruch, nie Dagewesenes zu zeigen. Wenn die 14. Ausgabe am Samstag in Athen startet, ist von Oper über blaue Schafe bis zur Bootsfahrt alles dabei. In Kassel eröffnet die Kunstschau dann am 10. Juni.

Ingolstadt: Getragene Balladen und treibende Beats
Ingolstadt

Getragene Balladen und treibende Beats

Ingolstadt (DK) Erstens: Mari Boine ist und bleibt Mari Boine - egal, in welcher Sprache sie singt. Zweitens: Wer verfolgt schon so konsequent seine Träume und beglückt damit auch noch andere? Mari Boine, die zierliche Sängerin aus dem hohen Norden, gilt eigentlich seit über zwei Dekaden als die Stimme des indigenen Volkes der Sami und verbindet in ihrer Musik Joik-Gesang mit Jazz, Folk und gar rockigen Anleihen.

Ingolstadt: Hör auf dein Herz
München

Pure Lebensfreude

München (DK) So viel Spiel- und Lebensfreude sieht man selbst im konzerterfahrenen München selten. Christina Stürmer (Foto) strahlt nach ihrer Babypause noch mehr als früher, und 2000 Besucher in der sehr gut gefüllten Tonhalle strahlen mit.

Erlangen: Branford Marsalis springt ein
Erlangen

Branford Marsalis springt ein

Erlangen (HK) Der Klassikkultur Verein präsentiert mit dem Branford Marsalis Quartett einen neuen Headliner für das Open Air. Die Band aus Marsalis (Saxophon), Joey Calderazzo (Piano), Eric Revis (Bass) und Justin Faulkner (Drums) spielt gemeinsam mit Kurt Elling die gesamte zweite Konzerthälfte.

Johann König am Dienstagabend im Festsaal des Stadttheaters.
Ingolstadt

Witzepotpourri ohne roten Faden

Ingolstadt (DK) Komiker und Unterhaltungstalent Johann König hat am Dienstag sein neues Programm „Milchbrötchenrechnung“ im Stadttheater Ingolstadt präsentiert. Es war ein bunter Abend voller Unfug, der den Zuschauer zwar lachend, aber manchmal auch etwas ratlos zurückließ.

Ingolstadt: Von Wundern und Wunderkindern
Ingolstadt

Von Wundern und Wunderkindern

Ingolstadt (DK) Wie sieht eigentlich ein echtes Genie aus? Möglicherweise so wie Kit Armstrong. Der 25-jährige gebürtige Taiwanese ist geradezu mit einem Übermaß an geistigen Gaben gesegnet. Was soll man von jemandem halten, der schon mit acht Jahren als Pianist öffentlich mit Orchester auftrat (wovon ein absolut faszinierendes Youtube-Video zeugt), in der Grundschule bereits nebenbei die Highschool besuchte und mit neun Jahren an der Universität ein Mathematikstudium begann? Ganz nebenbei lernte er noch mehrere Sprachen, sodass er heute nahezu auf Muttersprachen-Niveau Vorträge auf Deutsch halten kann.

Zehn moralische Versuchsanordnungen

Ingolstadt (DK) "Dekalog" hat Krzysztof Kieslowski (1941-1996) seinen Filmzyklus genannt, der sich mit den Zehn Geboten auseinandersetzt. Im Zentrum steht eine Mietskaserne in Warschau Mitte der 80er-Jahre. Chaos und Unordnung beherrschen Polen in dieser Zeit. Die Menschen, die hier leben, glauben nicht an die Zehn Gebote und halten sie auch nicht für verbindliche Normen. In zehn Kapiteln untersucht Kieslowski Fragen nach individueller Verantwortung und Freiheit. Denn die großen moralischen Fragen werden nicht in den Machtzentren der Politiker und Wirtschaftsbossen entschieden, sondern da, wo die kleinen Leute sich in engen Wohnwaben zusammendrängen. Alexander Nerlich bringt Kieslowskis monumentales Filmexperiment (jeder der Filme dauert etwa eine Stunde) nun auf die Bühne des Stadttheaters Ingolstadt. Am Donnerstag ist Premiere im Kleinen Haus.

München: Die alte Garde kann es noch
München

Die alte Garde kann es noch

München (DK) Am Tag zuvor ging "Die Schlagernacht des Jahres" über die Bühne, heute gibt es Schlager der anderen Art, nämlich Rockklassiker. Dementsprechend heißen die Helden nicht Howard Carpendale und Semino Rossi, sondern Steve Lukather und Rick Springfield.

München: Psychotheater im gläsernen Käfig
München

Psychotheater im gläsernen Käfig

München (DK) Welch unsäglicher Kotzbrocken ist doch dieser Halvard Solness in der Interpretation des Regisseurs Christian Stückl und der kongenialen Darstellung durch Maximilian Brückner. Ein gefeierter, mit zahlreichen Auszeichnungen geradezu überhäufter Stararchitekt ist er gewesen. Doch die Erfolge sind ihm zu Kopf gestiegen, weshalb er nun - von Selbstzweifeln über den Sinn seines bisherigen Lebens und von Zukunftsangst gepeinigt - in einer gewaltigen Lebens- und Schaffenskrise sich befindet. Zum fiesen Arbeitgeber hat er sich entwickelt, der seine Angestellten und die von ihm Abhängigen nicht nur materiell ausbeutet, sondern sie auch psychisch zugrunde richtet.

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