Mittwoch, 21. Februar 2018
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Ingolstadt: Beinahe schwerelos
Ingolstadt

Beinahe schwerelos

Ingolstadt (DK) Man könnte neidisch werden auf die Eleganz der Bewegungen, auf die wie schwerelos wirbelnden Körper und auf die federgleiche Leichtigkeit der Stepptanz-Choreografie.

Nürnberg: Atemloser Sog
Nürnberg

Atemloser Sog

Nürnberg (DK) Die wunderbaren, teilweise animierten Bilder im Kinderbuchstil, die zur Ouvertüre die Vorgeschichte illustrieren, können nicht darüber hinwegtäuschen: Es ist eine düstere Geschichte, ...

Ingolstadt: Anarchie und Alltag
Ingolstadt

Anarchie und Alltag

Ingolstadt (DK) Unter dem Motto "Wer will schlechten Rap hören" heizten Gossenboss mit Zett und Hartmann vergangenen Freitag in Ingolstadt von Beginn an richtig ein.

Duisburg (DK: Comeback auf der Musical-Bühne
Duisburg (DK

Comeback auf der Musical-Bühne

Duisburg (DK) Man spürt ihn förmlich kommen - spätestens als Sabine ihrem Mann Peter, einem Lastwagenfahrer, zuraunt: "Ich hab' auch nie mehr von dir gewollt." Irgendwo, tief im Unterbewusstsein, ...

Ingolstadt: "Es geht um das Auf und Ab"
Ingolstadt

"Es geht um das Auf und Ab"

Ingolstadt (DK) Bei der Fülle an Werken hat ein Transporter nicht gereicht. Mit zwei Sprintern und einem Anhänger sind Ingolstädter Kunstbeauftragte in die Toskana zu Paul Fuchs gefahren, erzählt ...

Neuburg: Magische Klangwelten
Neuburg

Magische Klangwelten

Neuburg (DK) Die Besetzung ist ungewöhnlich. Kontrabass und Schlagzeug stehen auf der Bühne des Birdland-Jazzclubs. Und dann noch eine Harfe.

Der Schauspieler Mark Waschke will trotz seines neuen Jobs als Berliner "Tatort"-Kommissar weiter Theater spielen. Waschke bildet mit Kollegin Meret Becker das neue Ermittlerteam im Berliner "Tatort" des RBB. Neues "Tatort"-Team Becker (l.) und Waschke
Berlin

Film im Film im Film

Berlin (DK) An diesem "Tatort" dürften sich die Geister scheiden: Für Filmliebhaber ist er ein Fest, für Fans konventioneller Krimis wohl eher gewöhnungsbedürftig.

Ingolstadt: Gerupft und zugekäst
Ingolstadt

Gerupft und zugekäst

Ingolstadt (DK) Oachkatzlschwoaf? Dradewixpfeiferl? Vollpfosten? Einer der drei Begriffe wird zum "Wort des Tages" gekürt und bei jeder sich bietenden Gelegenheit in Sascha Grammels Show eingebaut.

Ingolstadt: Blödelei mit Stil
Ingolstadt

Blödelei mit Stil

Ingolstadt (DK) Wer die Kabarettisten Mark'n'Simon schon 1989 auf der Bühne der Neuen Welt und dann in Folge immer wieder in Ingolstadt gesehen hat, könnte vor ihrem nächsten Auftritt ein mulmiges ...

Kinston (dpa: Gefeierte Funk-Größe
Kinston (dpa

Gefeierte Funk-Größe

Kinston (DK) Ein bisschen anmaßend klingt es schon, aber irgendetwas ist dran an der Selbstbeschreibung auf Maceo Parkers Website: "Er ist der lebende, atmende Puls, der die Geschichte des ...

Helene Fischer

Helene Fischer sagt weitere Konzerte ab

Wien (dpa) Schlagersängerin Helene Fischer ist weiter zu krank, um aufzutreten. Auf Anraten ihres Arztes müssten die ersten beiden für Dienstag und Mittwoch geplanten Konzerte in Wien abgesagt ...

DONAUKURIER
Berlin

Ins Ungewisse

Berlin (DK) "Europa ist im Chaos versunken. Rechtsextreme haben in vielen Ländern die Macht übernommen. Es herrschen Unterdrückung, Willkür und Gewalt.

DONAUKURIER
Augsburg

Von Suchenden und tragischen Helden

Augsburg (DK) Bruce Springsteen und Ballett? Nirvana und Ballett? Janis Joplin und Ballett? Geht nicht. Geht doch, sogar sehr gut, wie das Theater Augsburg mit dem mehrteiligen Tanzabend "Ballett?

München: Nonsens mit viel Charme
München

Nonsens mit viel Charme

München (DK) Wunderschön aufgebrezelt haben sich Beppi und Charlie, die beiden unternehmungslustigen Ratschn im Rentenalter, die die Welt alternativlos retten wollen.

Ingolstadt: Farbenfroh und idyllisch
Ingolstadt

Farbenfroh und idyllisch

Ingolstadt (DK) Ein mit hohen Pflanzen bewachsener Garten, der sich in voller Blüte präsentiert: Gelb, Rot, Rosa und Grün in intensiver Farbenpracht.

Weimar: Witzig und spannend
Weimar

Witzig und spannend

Weimar (DK) Eher düster ging es in den letzten Wochen im "Tatort" zu. Jetzt darf wieder geschmunzelt werden.

Ingolstadt: Das Monster weint
Ingolstadt

Das Monster weint

Ingolstadt (DK) Aus der Kiste quillt Rauch. Wie im Rausch fügen die Puppenspieler aus riesigen Gläsern neue Ingredienzen hinzu: Hautfetzen, Organe, Augen, Pflanzen, Pulver.

Im Trend sind Museen mit lokaler Anbindung: Kinderführung im Albrecht-Dürer-Haus in Nürnberg.
München

Museum 4.0

München (DK) Bald 1400 Museen gibt es in Bayern, das reicht vom Albrecht-Dürer-Haus in Nürnberg bis zum Waldmuseum in Zwiesel und von einem international beachteten Haus wie dem Museum für ...

Ingolstadt: Musikalisch niesen
Ingolstadt

Musikalisch niesen

Ingolstadt (DK) Manchmal kann auch Niesen Musik sein. Jedenfalls, wenn der fulminante britische Geiger Hugo Ticciati auf dem Podium steht.

Frankfurt: Die scheue Modemacherin
Frankfurt

Die scheue Modemacherin

Frankfurt (DK) Mit 21 Jahren mochte sie noch nicht einmal alleine ans Telefon, mit 23 wurde sie ehrgeizig und eröffnete ihre erste Boutique. Die Ersten, die kaufen, sind Hamburger. "4200 Mark", flötet eine Kundin zur Kasse hin, und Jil Sander, wie immer, "auf Rechnung, wie immer" Und dann dieser Satz, in einem Beitrag des NDR aus 1976: "Wir haben versucht, uns in einer niedrigeren Preislage anzubieten, aber bemerkt, dass das immer auf Kosten des Materials und der Verarbeitung gehen wird." Der Rest ist Geschichte. Modegeschichte.

Ingolstadt: Verquere Logik
Ingolstadt

Verquere Logik

Ingolstadt (DK) Ösi-Special zum Vierten - und wieder ein ganz besonderer Typ: Nach dem Blonden Engel vergangene Woche hat nun mit Jo Strauss eine weitere ganz besondere Kunstfigur die Bühne der Neuen Welt eingenommen und sich mit seiner Band der "österreichischen Affinität zur glamourösen Morbidität" hingegeben. Der studierte Philosoph schreibt herrliche Lieder, die zwar melancholisch, ja beinahe depressiv anmuten, aber dennoch einen augenzwinkernden schwarzen Humor in sich tragen.

Perücken, Tattoos und Party Metal

München (DK) Das Motto "sex sells" hat die Neo-Glam-Rocker Steel Panther groß gemacht und lässt sie mit ihrer 80er-Jahre Parodie und Hair-Metal-Hommage seit Jahren von Erfolg zu Erfolg eilen. Jetzt sieht es aber so aus, als ob sich das Comedy-Klang-Konzept allmählich überholt hat - nur etwa 2000 Party Metal-Fans finden den Weg ins Zenith.

München: Verstörende Gefühlswelten
München

Verstörende Gefühlswelten

München (DK) "Romantiker ' kaputt" steht auf dem grün eingefärbten Papier, das wie eine Schultafel aussieht. Es könnte ein Aufsatzthema sein, eines über die deutsche Geschichte nach 1933. Tatsächlich ist es ein Blatt aus dem Künstlerbuch "Malelade" von Georg Baselitz. Es entstand im Jahr der Wende 1989, der Titel ist ein Wortspiel aus "Marmelade" und französisch "malade" - "krank". Baselitz, der am 23. Januar seinen 80. Geburtstag feierte, hat sich intensiv mit historischen Wendepunkten auseinandergesetzt: "Mein Vater war ein Nazi" soll er gesagt haben - aus dieser Erkenntnis heraus schuf er die Serie "Helden". Eine Auswahl von Blättern präsentiert jetzt eine kleine, feine Ausstellung in der Pinakothek der Moderne.

Falco
Wien

Falco ist 20 Jahre nach Autounfall unvergessen

Wien (dpa) Das süße Leben der Karibik lockte. Sonne, Strand, Sex und Drogen. Und Falco wollte nur noch weg. Weg aus der Millionenstadt Wien, in der er unter permanenter Beobachtung stand. Die Menschen und die Medien hörten nicht auf, sich für seine Exzesse zu interessieren. Doch das Dasein unter Palmen in der Dominikanischen Republik bekam Falco nicht allzu gut.

Ingolstadt: Brot und Spiele für die Barbaren
Ingolstadt

Brot und Spiele für die Barbaren

Ingolstadt (DK) "Die Deutschen sind Barbaren von alters her, dumpf und harmonielos", schreibt Friedrich Hölderlin 1778 in Hyperion. Heinrich Heine seinerseits fühlt sich 1844, denkt er "an Deutschland in der Nacht", gar um den Schlaf gebracht.

Augsburg: Viel Musik für wenig Handlung
Augsburg

Viel Musik für wenig Handlung

Augsburg (DK) Am Ende ist die Party vorbei, das Feuerwerk verloschen, aus dem Salon ist wieder das kleine Zimmer in Paris geworden, in dem auch La Bohème spielen könnte. Und die einst große Operndiva Regine Saint Laurent blickt desillusioniert auf ihre Karriere und einen gescheiterten Comeback-Versuch - ähnlich wie der Zuschauer auf eine Operninszenierung, bei der der Funke nicht überspringen wollte und vielleicht nicht konnte.

Der: "In hundert Jahren hat sich nicht viel verändert"

"In hundert Jahren hat sich nicht viel verändert"

Der Konzertverein Ingolstadt hat sein 100-jähriges Bestehen grandios gefeiert. Die Vereinsvorsitzenden Eva-Maria Atzerodt und Barbara Thalmann blicken nun in eine schwierige Zukunft: Der Festsaal wird demnächst saniert, die Konzerte leiden unter Besucherschwund.

Mainz: Im Schattenreich der Seele
Mainz

Im Schattenreich der Seele

Mainz (DK) "You made my day", antwortete Volker Schlöndorff, als er das Angebot erhielt, Friedrich Anis Roman "Der namenlose Tag" zu verfilmen. Wen wundert's, schließlich ist Anis Buch ein Beststeller, der Autor erhielt dafür den Deutschen Krimipreis 2016. Das Drehbuch selbst schreiben, das wollte der Autor aber nicht, so übernahm Oscar-Preisträger Schlöndorff ("Die Blechtrommel", "Homo Faber") diese Aufgabe gleich mit. Mit dem Ergebnis ist Ani hoch zufrieden: "Der Film ist ein Ereignis - visuell, stilistisch, erzählerisch. Schlöndorff hat einen Kriminalfilm der besonderen Art geschaffen, und Thomas Thieme als Jakob Franck stellt alles in den Schatten, was ich in den letzten Jahren in der Darstellung von Kriminalkommissaren gesehen habe", sagt der Schriftsteller, der mit "Kommissar Süden" und "Franziska Luginsland" bereits zwei Ermittler erschaffen hat, die fürs ZDF verfilmt wurden.

Regensburg: Totes Wild im ganzen Haus
Regensburg

Totes Wild im ganzen Haus

Regensburg (DK) DANGER steht in großen Buchstaben an der Bretterwand. Was für Gefahren dahinter lauern, sieht man, wenn die Zirkusansager ihre Arbeit getan haben und die Bretterwand zum Einsturz bringen. Dann ragt der Aufriss eines Abbruchhauses aus dem Dunkel hervor. Ein Setzkasten mit schiefen Zimmern und großgemusterter Tapete. Mit riesigen Lampenkugeln, mehr florale Kunstwerke denn reale Lichtquellen. Mit ausgemustertem Zirkuskrimskrams und Schießbudenfiguren aller Art. Mit einem toten Schwein im Keller und Grün, das aus allen Ritzen quillt. Spektakulär ist die Bühne von Anja Jungheinrich, die sie für diesen "Black Rider" im Regensburger Velodrom ersonnen hat. Zumal die Elemente auch noch beweglich und drehbar sind, auf der Rückseite die Front des Häuschens in einer Art märchenhaftem Fotorealismus zeigen. Und an den Innenseiten auf blutrotem Grund die Schrift "Life is a killer" formen.

Neuburg: Wie im Rausch
Neuburg

Wie im Rausch

Neuburg (DK) Die Vorgängerband hieß Earth Jazz, die aktuelle nennt sich Soul Chemistry. Wer allein angesichts der Namensgebung an diesem Abend beim Konzert des Altsaxofonisten Vincent Herring und seines Quartetts im Neuburger Birdland Jazzclub statt entrückter oder gar verkopfter Musik eher Jazz mit Bodenhaftung erwartet, liegt genau richtig.

Ingolstadt: Eine leidende Diva
Ingolstadt

Eine leidende Diva

Ingolstadt (DK) Ergriffenheit: Niemand traut sich, sich zu bewegen, jeder blickt gespannt auf die große Frau mit den dunklen Augen, die eine tragische, herzzerreißende Arie beendet hat. Die Waliserin Lauren Francis schlüpfte am Samstagabend in die Rolle der Opernsängerin Maria Callas im Altstadttheater und überzeugte in ihrem Solostück das gesamte Auditorium.

Rolf Zacher wird 70

Schauspieler Rolf Zacher ist tot

Hamburg (DK) Schauspieler Rolf Zacher ist am Samstagmorgen in einem Pflegeheim in Hamburg gestorben. Dort lebte der in Berlin geborene Zacher seit etwa einem Jahr.

Ingolstadt: Auf der Pirsch
Ingolstadt

Auf der Pirsch

Ingolstadt (DK) Michael Mittermeier hat schon viel gesehen, seit er sein aktuelles Programm "Wild" im Jahr 2016 gestartet hat. Doch das Ambiente im Ingolstädter Festsaal reizt seine Kabarettistenseele am Donnerstagabend vor fast ausverkauften Stuhlreihen ganz besonders.

Eggenfelden: Wie haben Sie das gemeint, Frau Fitz?
Eggenfelden

Wie haben Sie das gemeint, Frau Fitz?

Eggenfelden (DK) Es ist die Aufgabe von Satirikern, mit künstlerischen Mitteln an Dingen Kritik zu üben, die nicht gut laufen. Die Eggenfeldener Kabarettistin Lisa Fitz findet, es läuft nicht gut in der Politik. In ihrem neuen Lied "Ich sehe was" sieht sie die Macht nicht mehr beim souveränen Staat.

Nürnberg: Gestern Reklame, heute Kunst
Nürnberg

Gestern Reklame, heute Kunst

Nürnberg (DK) Für Reklame gilt offensichtlich der Leitspruch: je bunter, desto besser. Vor Farben strotzen jedenfalls die historischen Reklametafeln, die das Germanische Nationalmuseum (GNM) in Nürnberg im Rahmen einer Studioausstellung in der Sammlung zum 20. Jahrhundert zeigt.

Mit doppelter Kraft

Eichstätt (DK) Noch bleiben die Zuschauerplätze im Festsaal des Eichstätter Altstadttheaters leer. Das Einzige, was aus dem Saal ertönt: Abwechselnd ruhige und dramatische Klänge eines voll besetzten Orchesters, die hin und wieder lediglich von der gefassten Stimme des Dirigenten durchbrochen werden, der noch letzte Anweisungen und Tipps erteilt.

Florian Bartholomäi
Dortmund

Tödliches Virus

Dortmund (DK) Im Januar 2014 lief der "Tatort: Auf ewig Dein", in dem Kommissar Faber den Serienmörder Markus Graf überführte und ins Gefängnis brachte. Nun trifft er erneut auf den Mann, der damals prahlte, Fabers Frau und Tochter auf dem Gewissen zu haben.

Eichstätt: Start in ein neues Zeitalter
Eichstätt

Start in ein neues Zeitalter

Eichstätt (DK) Ein besonders sympathischer Zeitgenosse war Michael Reyser möglicherweise nicht, der 1484 den Buchdruck in die bayerische Provinzstadt Eichstätt gebracht hat. Denn kurz zuvor noch hielt man den Handwerker in Straßburg in Haft, "etlichs hanndels halbenn", wie es hieß. Kurz darauf übte er das Buchdruckerhandwerk bei seinem Bruder Georg in Würzburg aus und ging dann nach Eichstätt, um offenbar eine Art Filiale des Geschäfts zu eröffnen. Aber eigentlich weiß man heute so gut wie nichts über Michael Reyser. Bedeutend ist er dennoch, weil er und sein Bruder zu den ersten Buchdruckern überhaupt zählten.

Ingolstadt: Große Party auf dem Parnass
Ingolstadt

Große Party auf dem Parnass

Ingolstadt (DK) Vor langer Zeit, bevor die Violine diese Rolle frech usurpierte, war die Viola da Gamba die unbestrittene Königin der Streichinstrumente gewesen. Still und einsam, wie in Trauer gewandet, thront sie auf der Bühne des Ingolstädter Festsaals und verströmt jene silbrigen, zauberischen Töne, für die man sie einst verehrte.

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