Samstag, 25. Februar 2017 |

 

 

New: Ein wildes Orchester aus Tierstimmen

Ein wildes Orchester aus Tierstimmen

New Orleans (DK) Die fünf eleganten Herren sehen in ihren Fräcken, den gestärkten Hemden und den geschniegelten Frisuren aus wie jede beliebige Kammermusikvereinigung Anfang des 20. Jahrhunderts. Tatsächlich aber hat die Original Dixieland Jass Band (ODJB) Geschichte geschrieben: Am 26. Februar 1917 trafen sich die Männer im New Yorker Aufnahmestudio der Plattenfirma Victor, um zum ersten Mal in der Geschichte Jazz für die Schallplatte aufzunehmen. Für die 78-Schellackplatte von 25 Zentimentern Durchmesser wurde der "Livery Stable Blues" und der "Dixieland Jass Band One-Step" ausgewählt. Die Platte war ein Meilenstein der Musikgeschichte, sie verkaufte sich in kurzer Zeit Millionen Mal, der bis dahin wohl größte Hit der Populärmusik, und versetzte dem gerade anbrechenden Zeitalter des Jazz eine Initialzündung. Eine wahre Pioniertat - wenn sie nicht einen unübersehbaren Makel hätte. Denn die fünf Musiker waren weiß. Im Allgemeinen wird aber von Musikhistorikern davon ausgegangen, dass der Jazz der afro-amerikanischen Kultur in New Orleans entsprang.
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Ingolstadt: "Shakespeare muss mich gekannt haben"

"Shakespeare muss mich gekannt haben"

Ingolstadt (DK) Eigentlich wollte Katerina Jacob Verhaltensforscherin oder Archäologin werden, auf keinen Fall Schauspielerin. Denn das kannte sie ja schon von ihrer Familie: "Ich hatte null Bock auf Existenzängste, 18-Stunden-Tage und das ewige Schlottern: Wer kriegt die Rolle" Aber dann ergatterte die Tochter der Schauspielerin Ellen Schwiers und des Filmproduzenten Peter Jacob mit 15 Jahren ihre erste Filmrolle.
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Nürnberg: Ein Opfer des Kapitalismus

Ein Opfer des Kapitalismus

Nürnberg (DK) Wozzeck 2017: Um die Amazon-Bestellungen seiner Lebensgefährtin bezahlen zu können, muss er mehreren Jobs nachgehen. Einer besteht darin, dem Hauptmann zu Diensten zu sein. Der lässt sich von Wozzeck in SM-Manier den Hintern versohlen und belehrt ihn dazu mit seinem pseudophilosophischen Geschwafel.
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Ingolstadt: Eingängige Melodien, nachdenkliche Texte

Eingängige Melodien, nachdenkliche Texte

Ingolstadt (DK) Drei riesige Umzugskartons, Kontrabass und diverse Kleidungsstücke, scheinbar achtlos herumliegend oder -hängend, bevölkern die ansonsten noch leere Bühne des Altstadttheaters, schwungvoll-moderne Zithermusik eines unsichtbaren Musikers leitet den Abend ein. "Tapetenwechsel" ist angesagt in der neuen Reihe Lokalmatadoren.
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München: Politische Entlarvung durch Rossini

Politische Entlarvung durch Rossini

München (DK) Lord Actons Diktum "Power tends to corrupt, and absolute power corrupts absolutely - Macht korrumpiert, absolute Macht absolut" erweist sich auch in unseren Tagen als zeitlos gültig. Das mag das Team um Regisseur David Alden bewogen haben, Rossinis herausforderndes und daher selten gespieltes Werk um die so legendäre wie berüchtigte assyrische Königin Semiramis in einer Diktatur zwischen dem antiken Babylon und dem heutigen Nordkorea anzusiedeln.
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Georg Ringsgwandl

Georg Ringsgwandl erhält Weltmusikpreis

Rudolstadt (dpa) Der Deutsche Weltmusikpreis Ruth geht in diesem Jahr an den bayerischen Liedermacher und Kabarettisten Georg Ringsgwandl. Der in Bad Reichenhall geborene Künstler besitze die Fähigkeit, die Eigenheiten seiner bayerischen Heimat seinen Landsleuten vor Augen zu führen und sie auch den Nichtbayern verständlich zu machen, begründete die Jury ihre Entscheidung in einer Mitteilung vom Montag.
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Ingolstadt: Höllischer Spaß

Höllischer Spaß

Ingolstadt (DK) Sind wir alle Lichtgestalten, die nach Kants kategorischem Imperativ leben? Oder steckt doch ein wenig Hölle in uns? Dieser Frage ist der Kabarettist Michael Altinger am Freitagabend in der Eventhalle in Ingolstadt auf den Grund gegangen. Sein Programm "Hell" beleuchtete die Untiefen der menschlichen Natur, Verschwörungstheorien und die unsinnigen Erfindungen eines merkwürdigen Mannes namens Helmut Luchs.
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Ingolstadt: Ein Paartherapeut packt aus

Ein Paartherapeut packt aus

Ingolstadt (DK) Was ist bloß dran an diesem Mario Barth, dass er mit seiner Berliner Schnauze die Hallen reihenweise füllt? Ingolstadt macht da keine Ausnahme. Die Saturn-Arena ist rappelvoll und das nur, weil er der Meinung ist, "Männer sind bekloppt, aber sexy!" So heißt sein neues Tourprogramm und dieser Titel allein macht schon neugierig - Männer wie Frauen gleichermaßen.
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Ingolstadt: Der Traum vom kleinen Glück

Der Traum vom kleinen Glück

Ingolstadt (DK) Der berührendste Moment ist der, wenn der Held der Geschichte allein auf dem Klappstuhl vor der Bar sitzt, sein Schnapsglas umklammert und so hinreißend tragikomisch, wie es wohl nur Richard Putzinger vermag, ein Heinz-Erhard-Lied singt: "Immer wenn ich traurig bin, trink ich einen Korn." Noch einen. Und noch einen. "Und wenn ich dann noch traurig bin, fang ich an von vorn." Irgendwann hört man nur noch: Und. Korn. Und dann steht er auf, dieser kleine Mann, der in seinen Anzügen zu verschwinden scheint. Die Traurigkeit hat sich in Wut verwandelt. Wut über zerplatzte Träume und ein falsches Leben. Und er zettelt eine Schlägerei an. Die Liebe hat gerade mal bis zur Pause gereicht.
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Zwischen Pop und Politik

München (DK) Obwohl es Samstag ist, erinnert das Konzert von Rainhard Fendrich stellenweise an das sonntägliche Kulturmagazin "ttt - titel, thesen, temperamente", das von seinem Landsmann Dieter Moor moderiert wird. Der große Austro-Popper musiziert intellektuell ansprechend auf hohem Niveau, politisiert aber auch viel, fast schon zu viel.
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Franz Xaver Gernstl

''Ich mag das Buddhistische an der bayerischen Seele''

München/Ingolstadt (dk) Er hat einen Traumjob. Franz Xaver Gernstl reist mit zwei Kumpels - Kameramann Hans Peter Fischer und Tonmann Stefan Ravasz - in einem VW-Bus durch die Gegend und unterhält sich mit Menschen wie du und ich. Scheinbar ständig ist der knapp 66-Jährige unterwegs. Wir haben uns mit ihm über den Begriff Heimat und das Daheimsein unterhalten.
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