Donnerstag, 29. Juni 2017
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Ingolstadt: "Die Komposition ist fantastisch"
Ingolstadt

"Die Komposition ist fantastisch"

Ingolstadt (DK) Der Pianist Benyamin Nuss ist eine Ausnahmeerscheinung. Anders als die meisten seiner Kollegen, gibt es für ihn anscheinend keine Genregrenzen: Er spielt gleichermaßen Klassik, ...

Thomas Gottschalk 1979 beim BR
München

Der Mann, der das Radio neu erfand

Ingolstadt (DK) Wir hatten ja nichts anderes. Damals, vor 40 Jahren. Drei Fernsehprogramme, mit etwas Glück noch Formel 1 und Skifahren beim ORF, empfangen über die Dachantenne der Eltern.

Ingolstadt: Für die Ohren und die Seele
Ingolstadt

Für die Ohren und die Seele

Ingolstadt (DK) Es gibt mehrfach Grund zum Feiern an diesem Bluesfest-Abend in der Neuen Welt. Kneipenchef Johannes Langer hat Geburtstag, und Big Daddy Wilson erhält für sein aktuelles Album ...

Ingolstadt: Verlierer und Verlorene
Ingolstadt

Verlierer und Verlorene

Ingolstadt (DK) Eine anonyme Plattenbausiedlung irgendwo in einem sozialen Brennpunkt, wo Selbstmord zum Alltag gehört und das Dasein nur mit Alkohol zu ertragen ist: Hier lässt der Dramatiker ...

Deutsches Theater München
München

Schwestern im Geiste?

München (DK) Im Kloster heißen sie alle Mary - Mary Lazarus, Mary Robert, Mary Patrick - und sie brauchen ein bisschen frische Luft von draußen, damit sie in ihrer weltfremden Abgeschiedenheit ...

Parasympathikus
München

In der Ruhe liegt die Kraft

München (DK) Das hat grad noch gefehlt: ein Freibad mitten im Kunstareal! Ausgerechnet eine Berlinerin, Ina Weber, kam auf die bezwingende Idee, just auf der südlichen Wiese vor der Alten ...

Münchner Volkstheater
München

Kapitalismuskritik als fetzige Comedy

München (DK) Stolzer Träger des Osnabrücker und des Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreises (2014), des Kleist-Förderpreises und des Autorenpreises der österreichischen Theaterallianz (2016) ist der ...

Ingolstadt: Genie und Wüstling
Ingolstadt

Genie und Wüstling

Ingolstadt (DK) Was für eine unerträgliche Nervensäge! Wie ein dicker Kater kommt er auf die Bühne gestürzt, verfolgt eine übertrieben toupierte Rokoko-Dame, die wie eine Maus quiekend vor ihm ...

Ingolstadt: Im Rausch der Geschwindigkeit
Ingolstadt

Im Rausch der Geschwindigkeit

Ingolstadt (DK) Dynamik und Räumlichkeit kennzeichnen sein Werk. 26 Bilder, die meisten in Acryl, einige wenige in Mischtechnik, zeigt Matthias Schlüter derzeit in der Ausstellung "Bahnen" im ...

München: Keine leichte Kost
München

Keine leichte Kost

München (DK) Nun sitzt er also neben dem Minister. Der plaudert angeregt mit ihm, Ludwig Spaenle, den man bei Kunstterminen nie sonderlich entspannt erlebt, bringt diesen ach so schwierigen Anselm ...

München: Dem Zeitgeist die Stirn bieten
München

Dem Zeitgeist die Stirn bieten

München (DK) Hier wird noch geraucht. Im Besprechungsraum der Schauburg, exakt an der Grenze zwischen Schwabing und der Maxvorstadt gelegen, dampft der Aschenbecher vor Intendant George Podt, und ...

München: Mit Lederhose in New York
München

Mit Lederhose in New York

München (DK) Oskar Maria Graf - ein Mann wie ein Baum: Stefan Moses hat den Schriftsteller 1964 in einem Fichtenwald bei Berg fotografiert, und er hat damit ein Bild gefunden, das Graf entspricht.

Bad: Viel mehr als nur gute Musik
Bad

Viel mehr als nur gute Musik

Bad Endorf (DK) In dem Begriff Festspiele ist auch das Wort Fest enthalten. Festspiele sind etwas Ungewöhnliches, es geht um mehr, als nur ein Konzert oder einen Opernabend zu präsentieren.

München: Spaziergang durch eine Sinfonie
München

Spaziergang durch eine Sinfonie

München (DK) Augen zu und eintauchen in ein Meer von Tönen - so stellt man sich den perfekten Musikgenuss vor. Für Ari Benjamin Meyers ist das nur die halbe Wahrheit.

Ingolstadt: Momente des Glücks
Ingolstadt

Momente des Glücks

Ingolstadt (DK) Manche Konzerte sind Momente reinen Glücks. Alles scheint zu funktionieren, die Solisten sind großartig, das Orchester hat gut geprobt, der Dirigent vermittelt Leidenschaft.

DONAUKURIER
Ingolstadt

Die Beobachterin

Ingolstadt (DK) Paula Böhm aus Ingolstadt hat mit nur 19 Jahren ihren ersten Roman veröffentlicht. Er trägt den Titel "Das Leben fragt nicht".

München: Fröhliches Ferienende
München

Fröhliches Ferienende

München (DK) Die Pfingstferien stehen kurz vor dem Ende und dementsprechend groß ist die Feierlaune in der Münchner Olympiahalle.

München: Die Malerei neu erfinden
München

Die Malerei neu erfinden

München (DK) Der Ausstellungstitel gibt sich programmatisch: "Kerstin Brätsch - Innovation." Will hier eine Künstlerin die Malerei neu erfinden?

Rohrbach: Saitenzauberer mit Humor und Magie
Rohrbach

Saitenzauberer mit Humor und Magie

Rohrbach (DK) Thomas Fellow und Stephan Bormann aus Dresden fühlen sich sichtlich pudelwohl im Incontri in Rohrbach. "Gut, dass wir die Ausfahrt an der A 9 genommen haben", sagt Fellow.

Ingolstadt: Kistenweise Theaterglück
Ingolstadt

Kistenweise Theaterglück

Ingolstadt (DK) Kisten. Große Kisten. Kleine Kisten. Weiße Kisten. Sie bergen Geheimnisse. Städte. Sterne. Tiere. Seifenblasenträume. Und: Sie sind Kulisse für die neue mobile Produktion (ab drei Jahren) des Jungen Theaters Ingolstadt. "Das kleine Ich bin ich" ist ein Bilderbuch von Mira Lobe (Text) und Susi Weigel (Buchidee und Zeichnungen), das 1972 erschien und sich längst zum Bilderbuchklassiker gemausert hat. Behandelt es doch auf kindgerechte Weise das Thema der Identitätsfindung. Unter der Regie von Linda Göllner hatte das Stück am Samstag in der Werkstatt Premiere.

München: Ein Pseudo-Psychological
München

Ein Pseudo-Psychological

München (DK) Das war also nun nach vielen Abschiedsinszenierungen definitiv die letzte - leider aber auch eine sehr schwache - Produktion des Theaters der Jugend nach 27 Jahren Intendantentätigkeit von George Podt an der Schauburg in München. Weil der stets umtriebige Theaterprinzipal Holländer ist, hat er seinen Hausregisseur Peer Boysen gebeten, eine freie Version von Richard Wagners "Der Fliegende Holländer" als Abschluss seines erfolgreichen Wirkens für ein zeitgenössisches, aufklärerisches Jugendtheater zu schreiben und als Regisseur auf die Bühne zu bringen.

Sibel Kekilli und Axel Milberg
Kiel

Menschen in Grenzsituationen

Kiel (DK) Wer eine klassische Tätersuche erwartet, der wird enttäuscht. Schnell kennt man den Täter, wird Zeuge einer persönlichen Tragödie, folgt der blutigen Spur eines letzten Aufbäumens. Ein Krimi ist der "Tatort: Borowski und das Fest des Nordens" eher nicht.

Große Geste

München (DK) Passend zum gigantischen Theatervorhang, der im Laufe des Abends eine wichtige Rolle spielt, legen die Erfolgsrocker von Kings Of Leon einen hochdramatischen Auftritt auf die Bühnenbretter der Olympiahalle, der im Gedächtnis und Gehör bleibt.

Ingolstadt: Kollektive Erinnerungsmomente
Ingolstadt

Kollektive Erinnerungsmomente

Ingolstadt (DK) Die Situation kennen viele. Da stirbt ein vertrauter Mensch, die Großeltern oder die Eltern, und es geht daran, den Haushalt aufzulösen, möglicherweise das Haus der eigenen Kindheit zu verkaufen, zuvor Abschied auch von den kleinen und großen Dingen aus der Wohnung der Verstorbenen zu nehmen.

Ingolstadt: Wie ein guter Bekannter
Ingolstadt

Wie ein guter Bekannter

Ingolstadt (DK) Jim Kahr ist beileibe nicht zum ersten Mal in der Neuen Welt zu Gast. Als Solist mit akustischer Gitarre, als Chef eines elektrisch verstärkten Quartetts mit lupenreinem Chicago Blues im Gepäck, als Grenzgänger zwischen Blues, Soul und Funk, als Allroundgitarrist, der so ziemlich in jedem Genre zu Hause ist, sofern es nur irgendwie mit Blues zu tun hat.

Ingolstadt: "Dieses Theater ist wirklich ein Geschenk"
Ingolstadt

"Dieses Theater ist wirklich ein Geschenk"

Ingolstadt (DK) Die erste Spielzeit des Altstadttheaters unter neuer Führung ist fast vorbei. Noch drei Veranstaltungen, dann geht das Leitungsduo Leni Brem und Falco Blome in die Sommerpause. 116 Veranstaltungen sind dann seit Oktober über die kleine Bühne gegangen. Jetzt wird's bei sommerlichen Temperaturen ganz schön heiß unterm Dach des Hauses in der Kanalstraße, wo das Theater seit 2005 beheimatet ist. Im kommenden Jahr soll es deshalb Open-Air-Theater geben. Wo man dem Theatervergnügen frönen wird, wollen die beiden erst im Herbst bei der Vorstellung der nächsten Saison verraten. "Es soll kein großes Spektakel sein, sondern ein kleines, feines Stück, das gut in so einen Rahmen passt. Den ganzen Juli - weil der vom Wetter her der sicherste Monat ist", sagt Leni Brem.

München: Hardrocker in Bestform
München

Hardrocker in Bestform

München (DK) "Ich erinnere mich an diesen Ort €, meint Sänger Axl Rose beim Auftritt der legendären Guns N' Roses in München. Zuletzt spielten die Hardrocker aus Hollywood 1993 im Olympiastadion. Rose scheint nicht nur ein gutes Gedächtnis zu haben, er hat auch zu großer Gelassenheit und damit einhergehender Pünktlichkeit gefunden.

Ingolstadt: "Am Abend muss der Vorhang hochgehen"
Ingolstadt

"Am Abend muss der Vorhang hochgehen"

Ingolstadt (DK) Seit 30 Jahren ist Rainer Steinhilper Chefdisponent am Stadttheater Ingolstadt, fast ebenso lange ist er als Nikolaus am Christkindlmarkt anzutreffen, wo er Süßigkeiten an Kinder verteilt. Vier Intendanten hat er in dieser Zeit erlebt und jede Menge Aufregungen überstanden. Zum Beispiel, als er die Feuerwehr gerade noch davon abhalten konnte, eine mit 650 Kindern vollbesetzte Märchenvorstellung zu stürmen. Oder als er das Garderobenfoyer komplett mit Rasen auslegen ließ, damit die Theaterballbesucher dort Cricket spielen konnten. Auch auf der Bühne ist er hier schon mal gestanden: in dem Musical "Knickerbocker Holiday" (Musik: Kurt Weill) und als Bahnhofsvorsteher von Güllen im Dürrenmatt-Stück "Besuch der alten Dame", das 1989 schon einmal als Freilichtspiel auf dem Spielplan stand.

München: Künstler als Krieger
München

Künstler als Krieger

München (DK) Der Münchner Galerist Otto van de Loo an der Maximilianstraße war eine Instanz im Münchner Galeriebetrieb. In seiner Ausstellung "Am Anfang war das Bild", 1990 für die Villa Stuck konzipiert, zeigte er 250 Werke von 35 Künstlern, die geprägt waren von einer ungebändigten Heftigkeit in Farbe und Pinselduktus, von Spontaneität und von der Freiheit, sich nicht dem Diktat der Abstraktion in der Moderne zu beugen.

München: Wie aus einer fernen Galaxie
München

Wie aus einer fernen Galaxie

München (DK) Es sieht aus wie ein Ufo, frisch gelandet auf dem Rasen vor der Pinakothek der Moderne: ein Ellipsoid auf Stahlbeinchen, mit 20 ovalen Bullaugen und einer kleinen Gangway, die sich nach außen klappen lässt. Was wie ein Flugobjekt von einem anderen Stern wirkt, ist in Wirklichkeit das sogenannte "Futuro-Haus" des finnischen Architekten Matti Suuronen.

München: Utopie vom besseren Amerika
München

Utopie vom besseren Amerika

München (DK) Zwei Kassettenrekorder aus den spießigen Fifties ruhen auf einem ebenfalls in die Jahre gekommenen, abgewetzten Schreibtisch. Dazu ein Cowboyhut, Zigaretten sowieso und eine prall gefüllte Pulle (freilich nicht mit Whiskey, sondern nur mit Wasser). Mit dem amerikanischen Sternenbanner wird das Vorlesemöbel schnell noch ironisch verziert und los geht's: "Ich sah die besten Köpfe meiner Generation zerstört vom Wahnsinn, hungrig, hysterisch, nackt."

Ingolstadt: Weißwurst-Eis und Dobrindt-Schelte
Ingolstadt

Weißwurst-Eis und Dobrindt-Schelte

Ingolstadt (DK) Die Hitze liegt drückend über der Stadt und über der Halle neun. Draußen herrscht selbst am Abend noch bestes Badewetter, drinnen steht Andreas Hofmeir für seine Kultshow "Wer dablost's" auf der Bühne. "Wegen mir hätten wir das heute nicht machen müssen. Warum hockt ihr bei einem so tollen Biergartenwetter auch da herin", fragt er sein Publikum. Es sind nicht ganz so viele wie bei den letzten Rendezvous mit der alten Tuba Rosalinde, die zentral auf der Bühne thront. Jeder seiner Gäste muss ein paar Töne aus diesem verbeulten Blechungetüm herausquälen, bevor sie zum Talk auf dem Sofa Platz nehmen. Das ist schließlich eines der Grundgerüste dieser Show. Seine Gäste sind diesmal musikalische Kabarettisten: Lizzy Aumeier, Josef Brustmann, Chin Meyer.

Ingolstadt: Etikettenschwindel am Donauufer
Ingolstadt

Etikettenschwindel am Donauufer

Ingolstadt (DK) Glück gehabt. Die letzten Regentropfen fallen, kurz bevor das Konzert am Freitagabend auf der Ingolstädter Donaubühne beginnt. Die Bühnenüberdachung kann entfernt werden, der Blick schweift frei über den Fluss, hinüber zum hell erleuchteten Neuen Schloss, hoch zu den pittoresken Wolkentürmen, die gerade hinwegziehen und blauen Himmel erkennen lassen. Später am Abend, wenn Rockmusik tobt und kocht, brennt in der Ferne hinter der Donau noch ein Feuerwerk ab. Kein Zweifel: Die Veranstalter haben recht, an diesem Abend ist der Donaustrand der schönste Ort, den Ingolstadt zu bieten hat.

München: Große Momente auch ohne große Effekte
München

Große Momente auch ohne große Effekte

München (DK) Es ist deutlich wärmer als beim Coldplay-Konzert einige Tage zuvor, und auch die Sicherheitskontrollen scheinen sich eingespielt zu haben. Es läuft sogar so reibungslos, dass der Beginn um 15 Minuten vorgezogen wird und The Horrors bereits um 19.30 Uhr loslegen können.

Ingolstadt: Weill und Brecht in Cyber-City
Ingolstadt

Weill und Brecht in Cyber-City

Ingolstadt (DK) Bert Brecht und Kurt Weill haben offengelassen, wo ihre Stadt Mahagonny liegt und was es genau mit ihr auf sich hat. Nun, nach der Aufführung von "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" als Gastspiel des Salzburger Landestheaters, sind wir etwas klüger.

Kassel

Aufsässige Kunst

Kassel (DK) Die documenta ist so politisch wie lange nicht mehr. Kuratoren und Künstler lassen keine Krise, kein Elend in der Welt aus. Das ist gut, wenn auch überbordend und nicht immer überzeugend. Ein Rundgang durch Kassel.

München: Jack Bauer im Country-Modus
München

Jack Bauer im Country-Modus

München (DK) "The Lost Boys", "Eine Frage der Ehre" und natürlich als Jack Bauer in der Echtzeit-Action-Serie "24" - die Liste mit Filmerfolgen von Kiefer Sutherland ist lang. Die mit eigenen Songs noch nicht, aber der Kanadier (50) arbeitet schon an seinem zweiten Country-Album und präsentiert am Donnerstagabend in München aus diesem zwei Titel.

Dresden: Die Macht der Bilder
Dresden

Die Macht der Bilder

Dresden (DK) "Kann denn nicht jemand dieses verdammte Internet wieder abschalten? Wir haben doch vorher auch gelebt!", schreit Kommissariatsleiter Schnabel (herrlich: Martin Brambach) verzweifelt, als das Video eines Missbrauchs von einem Tatverdächtigen ins Netz gestellt wird.

Neue Wege, neue Perspektiven

Kassel (DK) Ausfallstraßen und Industriebrache, aberwitzige Architekturüberbleibsel aus den 60er-Jahren, der ehemalige Schlachthof, ein Kulturzentrum in Selbstverwaltung. Der Campus der Universität und Wohnstraßen im Ziegelbau, an denen schon mal "Rendite-Objekt" steht: Hinter der Kurt-Schumacher-Straße beginnt die Nordstadt, ein eigener Kosmos, ein Arbeiterviertel mit seit den 60er- und 70er-Jahren hohem Gastarbeiter- und Migrantenanteil.

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