Die Rock- und Folklegende Bob Dylan ist wegen ihrer Nobel-Vorlesung unter Plagiatsverdacht geraten. Eine Autorin verdächtigt den Literaturnobelpreisträger, in seiner Vorlesung zur Entgegennahme des Preises von einer Website abgekupfert haben. Die Rocklegende Bob Dylan steht wegen ihrer Nobel-Rede unter Plagiatsverdacht
Die Rock- und Folklegende Bob Dylan.
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Ingolstadt
Der 76-Jährige, der 2016 als erster Musiker den Literaturnobelpreis verliehen bekam, ist zweifellos einer der wichtigsten Interpreten der Rock-Ära. 43 Grammys hat er in seiner nun schon 56 Jahre dauernden Musikkarriere eingeheimst, weitere 27-mal wurde er für den wichtigsten Musikpreis nominiert. 
 
Seit 1988 ist Dylan auf der "Never ending Tour". Rund 100 Konzerte spielt er jährlich rund um den Erdball. Klassiker wie "Like A Rolling Stone", "Blowin' In The Wind" und "Knockin' On Heaven's Door" dürfen bei keinem seiner Auftritte fehlen. 
 
Zwei Aussagen über den Ausnahmekünstler sagen viel über seinen Stellenwert in der Musikszene aus. "Erst nachdem ich Dylan intensiv gehört hatte, achtete ich peinlich genau auf Texte, auf Aussagen", gestand einst John Lennon. Und das renommierte US-Nachrichtenmagazin "Newsweek" schrieb, Dylan bedeute für die Popmusik das Gleiche wie Einstein für die Physik. 
 

Hier die Termine seiner Deutschland-Tournee im Frühjahr 2018:

  • Donnerstag, 12. April: Ratiopharm-Arena in Neu-Ulm
  • Mittwoch, 18. April: Arena in Leipzig
  • Donnerstag, 19. April: Königspalast in Krefeld
  • Samstag, 21. April: Seidenstickerhalle in Bielefeld
  • Sonntag, 22. April: Frankenhalle in Nürnberg
  • Montag, 23. April: Festspielhaus in Baden-Baden
Tickets gibt es ab Freitag, 10 Uhr, u. a. bei Ticketmaster und Eventim. Sogenannte Prio-Tickets gibt es seit heute bei Telekom