Gründe dafür seien weniger Kunden in den Innenstädten und die zunehmende Konkurrenz durch die sozialen Medien, die die Zeitbudgets der Nutzer immer stärker beanspruchten. Um die Kundenfrequenz in den Innenstädten langfristig zu verbessern, forderte der Vorsteher des Börsenvereins, Heinrich Riethmüller, die Kommunen auf, sich für vitale Innenstädte und einen starken Einzelhandel einzusetzen.

Für das Vorjahr hatte die Branche noch ein Umsatzplus von einem Prozent ausgewiesen. Zum Publikumsmarkt zählen Sortimentsbuchhandel, E-Commerce inklusive Amazon, Bahnhofsbuchhandel, Kauf- und Warenhäuser sowie Elektro- und Drogeriemärkte. Aus dem Branchen-Monitor geht weiterhin hervor, dass die Umsätze über alle Genres hinweg leicht rückläufig waren. Ein kleines Minus von 1 Prozent verzeichnete die Belletristik. Ein Minus von 1 Prozent verzeichnete die weiterhin bedeutendste Warengruppe, die Belletristik. Das Kinder- und Jugendbuch hielt sich nach dem Umsatzsprung von plus 9 Prozent durch den "Harry-Potter-Effekt" 2016 mit 2,3 Prozent weniger Umsatz weiter auf hohem Niveau. Einbußen gab es auch bei Reiseliteratur (minus 2 Prozent) und Ratgebern (minus 2,5 Prozent).