Freitag, 12.03.2010 |

 

19.04.2009 19:34 Uhr | 631x gelesen
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Bayerische Stimmgewalt


Bild: Bayerische Stimmgewalt .  Ingolstadt (DK) \

Ingolstadt (DK) "Servus, griaß eich!" – allein hinter der Begrüßung steckt schon das Phänomen Claudia Koreck: Die Traunsteinerin lebt mit und mittlerweile von ihrer Muttersprache, dem Bayerischen. Ähnlich wie Ina Müller, die mit Blues auf Plattdeutsch im Norden Furore macht, trägt Claudia Koreck mit ihrem Chiemgauer Dialekt die Songtexte noch näher ans Publikum heran.



Bild: Legt ihr Herz auf die Zunge: Claudia Koreck begeistert das Publikum in der Fronte. - Foto: Herbert
War sie noch vor drei Jahren als eine von vier Akteuren des "Heimatabends" in der Neuen Welt zu hören (und wurde schon damals vom DONAUKURIER als "wahre Entdeckung" gelobt), so spielte sie nun auf ihrer "Barfuaß um die Welt"-Tournee in der mit knapp 600 Gästen gefüllten Ingolstädter Fronte, bevor sie am nächsten Tag die Münchner Muffathalle eroberte.
  
Ihr Gesang geht unter die Haut, ihre Art ist natürlich und herzerfrischend und ihre handgemachte Musik zwischen Blues, Folk, Rock und Soul ist erfrischend lebendig. Vor der Kulisse einer Weltkugel spielt sich Claudia Koreck zusammen mit ihrer Band, Andreas Dombert an Gitarre und Piano, Otto Schellinger an E-Bass und Kontrabass sowie Manni Müller am Schlagzeug und den Percussioninstrumenten, in die Herzen der Zuhörer. Dazwischen sammelt die 22-Jährige noch zusätzliche Sympathiepunkte mit Geschichten aus ihrem Leben, die ihr Inspirationen für die ausschließlich selbst geschriebenen Liadl geben.

Artikel mit Diashow! Claudia Koreck

 
  
So ist auf Hawai, wo "der warme Regen die Sorgen wegspült" das "Strandliadl" entstanden, ein entspannt groovender Pazifik-Oberbayern-Mix mit einem Hauch Jack Johnson. Für Joseph Vilsmaiers "Brandner Kaspar" lieferte Claudia Koreck das Titelstück "s ewige Lem", eine ruhige Nummer, die unter die Haut geht, genau wie "Melodie in meinem Kopf", ein Lied über das ewige Brummen und Brausen in München (das sich allerdings bei einem Tokio-Aufenthalt für sie relativiert hat). Hits wie der Sommer-Song von 2007, "Fliagn", "Schuah aus" oder "I mog de Dog" animieren ihre Fans zum Mitsingen – Gänsehaut garantiert. Und ob es um gekränkten Stolz wie in "I wui, dass du woasst" oder um erwiderte Gefühle wie in "Jaga" geht – Claudia Koreck gibt immer alles, legt ihr Herz auf die Zunge und singt wie die Vögel, die den Frühling begrüßen: stimmgewaltig in den höchsten und tiefsten Tönen, in den farbenfrohsten Facetten und aus tiefster Inbrunst.
  
Zusammen mit ihrer Band bildet sie eine Einheit, die ehrliche, bodenständige und kreative Musik macht: wahre Weltmusik mit musikalischen Wurzeln von Hier und Dort in perfekter Harmonie mit bayerischem Gesang.


Von Sandra-Isabel Knobloch


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