• Back-up: Datenverlust – in welcher Form auch immer – ist in jedem Fall der Albtraum jedes Smartphonenutzers. Deshalb sollten diese Daten in regelmäßigen Abständen gesichert werden – zum Beispiel auf anderen Geräten. Es können aber auch Online-Dienste, wie Apple iCloud oder die Google-Dienste bei Android, genutzt werden. Diese beinhalten aber das Risiko, dass Daten online oft nicht sicher gespeichert werden und so von Dritten oder Hackern eingesehen werden können.
 
  • Seriennummer aufschreiben: Jeder Nutzer sollte sich die Seriennummer (IMEI-Nummer) seines Gerätes aufschreiben. Diese wird angezeigt, wenn man im Tastenfeld des Telefons die Kombination *#06# eintippt. Bei einer Diebstahlsanzeige bei der Polizei sollte diese Nummer unbedingt mit angegeben werden.
 
  • SIM-Karte sperren: Wird das Smartphone gestohlen oder geht es verloren, sollte sofort die SIM-Karte des Gerätes beim Netzbetreiber gesperrt werden.
 
  • Diebstahl-Apps: Es besteht auch die Möglichkeit, eine Diebstahlsicherung in Form einer App auf sein Smartphone zu laden. Ein verlorenes oder gestohlenes Gerät kann damit über SMS oder ein Online-Portal geortet, gesperrt und die darauf gespeicherten Daten gelöscht werden. Das funktioniert aber nur, wenn GPS auf dem Gerät aktiviert und der Dieb nicht schon WLAN und die Mobilfunkverbindung getrennt hat.  
 
Zum Autor: Manfred Liesaus ist Bereichsleiter für Jugendarbeit und Prävention am Pfaffenhofener Landratsamt und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Problemen und Gefahren rund um Computer, Handy und Internet. Er ist telefonisch unter der Nummer (08441) 27237 erreichbar.