• Mobbing per WhatsApp: Mobbing findet sehr oft über WhatsApp-Gruppen statt. Etwas schützen können sich die Nutzer, indem sie darauf achten, dass sie keine Inhalte (zum Beispiel sehr private Bilder) veröffentlichen, die gegen sie benutzt werden könnten. Gemeine Nutzer können blockiert werden. Hilfreich ist es auch, Screenshots der Beleidigungen zu machen, um sie bei einer Anzeige verwenden zu können.
  • Wer kann was sehen? Anfangs ist WhatsApp so eingestellt, dass alle, die die Handynummer haben, sehen können, wann der Nutzer das letzte Mal online war, welches Profilbild und welchen Status er eingestellt hat. Deshalb sollte man die Einstellungen ändern, um zu bestimmen, wer diese Informationen sehen darf (drei Balken – Einstellungen – Account – Datenschutz). Es gibt drei Möglichkeiten: Jeder kann es sehen, meine Kontakte oder Niemand. Hier kann auch eingestellt werden, wer verfolgen kann, wann der Nutzer zuletzt online war.
  • Neue Handynummer: WhatsApp ist mit der Handynummer verknüpft. Wer seine Nummer wechselt oder sein Smartphone weitergibt, sollte darauf achten, dass der Account mit der alten Nummer gelöscht ist. Sonst kann es passieren, dass eine andere Person unerlaubt auf das eigene WhatsApp-Konto zugreift. Bei Nummerwechsel: Drei Balken – Einstellungen – Account – Nummer ändern – den Anweisungen folgen.

 
 
Zum Autor: Manfred Liesaus ist Bereichsleiter für Jugendarbeit und Prävention am Pfaffenhofener Landratsamt und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Problemen und Gefahren rund um Computer, Handy und Internet. Er ist unter Manfred.Liesaus@landratsamt-paf.de oder unter der Nummer (0 84 41) 2 72 37 erreichbar.