Der Name ist eine Verbindung des englischen Ausdruckes „What’s up“ (Was ist los, was geht?) und dem Kürzel „App“ (Application = Anwendung). Die Nutzung von WhatsApp ist im Vergleich zum SMS-Versand kostenlos.
 
Für Jugendliche ist sie laut Umfragen die wichtigste App auf dem Smartphone und hat Facebook längst den Rang abgelaufen. In der Vergangenheit stand WhatsApp immer wieder wegen gravierender Sicherheitsmängel in der Kritik. Seit April 2016 hat sich beim Datenschutz einiges getan: Alle über WhatsApp verschickten Inhalte werden mit einer sicheren Ende-zu-Ende-Verschlüsselung übertragen. Das gilt sowohl für Text, Bild als auch Video-Aufnahmen und alle anderen Dateien. Diese Verschlüsselung bedeutet, dass nur die Teilnehmer an der Kommunikation die Inhalte erhalten und lesen können. Das funktioniert aber nur, wenn die aktuellste Version von WhatsApp installiert ist.
 
Nachdem WhatsApp von Facebook aufgekauft wurde, haben sich im August 2016 die Nutzerbedingungen geändert. WhatsApp teilt die Daten von Nutzern an den Mutterkonzern Facebook mit. Neben der eigenen Telefonnummer und den Nutzungszeiten können weitere Daten, wie zum Beispiel mit wem man wie oft kommuniziert oder in welchen Gruppen man innerhalb von WhatsApp unterwegs ist, erfasst werden. Wenn der Anwender selbst bei Facebook ist, können die Daten verknüpft und dadurch noch bessere Rückschlüsse gezogen werden.

 
 
Zum Autor: Manfred Liesaus ist Bereichsleiter für Jugendarbeit und Prävention am Pfaffenhofener Landratsamt und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Problemen und Gefahren rund um Computer, Handy und Internet. Er ist unter Manfred.Liesaus@landratsamt-paf.de oder unter der Nummer (0 84 41) 2 72 37 erreichbar.