Besonders riskant wird es, wenn es um streng vertrauliche Daten, wie TANs für Onlinebanking oder Kreditkarteninformationen geht. Prädestiniert für die Infizierung mit solchen Schadprogrammen ist der Zugriff auf alternative App-Stores, die neben den großen Plattformen existieren.
 
Nach dem Herunterladen einer App sollte man überprüfen, ob sich der Akkuverbrauch, die Rechenzeit oder der Datentransfer auffällig verändert haben. Ist das der Fall, sollte man die App sofort entfernen. Bei iOS kann man unter Einstellungen, Allgemein, Benutzung, den Batterieverbrauch nachvollziehen. Unter Einstellungen, Allgemein, Benutzung, Mobile Datennutzung, kann man den Datentransfer nachprüfen. Android: Hier kann man unter Einstellungen, Telefoninfo, Akkuverbraucher (bei neueren Versionen: Einstellungen, Akku) nachprüfen, welche Anwendung wie viel Akku verbraucht.
 
Um bei Android den Datentransfer zu überprüfen, ist bei manchen Android-Geräten das Herunterladen einer App (zum Beispiel DroidStats) nötig. Bei anderen Versionen lässt sich der Datenverbrauch unter Einstellungen, Datenverbrauch, nachvollziehen. Grundsätzlich sollten die Apps nur in den offiziellen Stores (Apple, Google) heruntergeladen werden. Nicht zuletzt kann man sich auch davor schützen, indem man auf sein Smartphone ein Virenschutzprogramm herunterlädt. Zu empfehlen sind hier bei Android Avast Security, Avira Antivirus Security; bei iOS Lookout Security & Antivirus.

 
 
Zum Autor: Manfred Liesaus ist Bereichsleiter für Jugendarbeit und Prävention am Pfaffenhofener Landratsamt und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Problemen und Gefahren rund um Computer, Handy und Internet. Er ist unter Manfred.Liesaus@landratsamt-paf.de oder unter der Nummer (0 84 41) 2 72 37 erreichbar.