• Bannerwerbung: Auf dem Bildschirm tauchen immer wieder Banner mit Werbung auf. Obwohl es ein gesetzliches Trennungsgebot von Werbung und App-Inhalt gibt, ist diese Werbung nicht immer zu erkennen.
  • Pop-up- und Layerwerbung: Hier legt sich die Werbung teilweise flächendeckend über den Bildschirm. Sie erscheint plötzlich mitten im Spielverlauf und ist nicht immer sofort erkennbar. Ein versehentlicher Klick auf die Werbung führt über eine automatische Weiterleitung zu einem AppStore, wo der Nutzer aufgefordert wird, weitere Apps herunterzuladen. Selbst durch das Klicken auf das Schließkreuz lässt sich diese Werbung nicht beenden und es erscheinen weitere Pop-up-Fenster.
  • Eine beliebte und hinterhältige Werbemasche läuft manchmal bei InApp-Käufen: Werden innerhalb einer Spiele-App virtuelle Güter benötigt, erscheint neben dem kostenpflichtigen Kaufangebot ein weiteres Angebot mit „kostenlos“ oder „gratis“. Klickt der Spieler darauf, wird er auf eine neue Seite weitergeleitet. Manche Werbung ist nicht für die Altersklasse geeignet, für die die App zugelassen ist. Sie enthält Werbung für Online-Casinos, Online-Flirtchats oder Kriegsspiele.
 
Zum Autor: Manfred Liesaus ist Bereichsleiter für Jugendarbeit und Prävention am Pfaffenhofener Landratsamt und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Problemen und Gefahren rund um Computer, Handy und Internet. Er ist unter Manfred.Liesaus@landratsamt-paf.de oder unter der Nummer (0 84 41) 2 72 37 erreichbar.