Lädt man sich eine App auf sein Smartphone runter, muss man den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zustimmen. Diese AGB haben häufig den Nachteil, dass es durch viele juristische Fachausdrücke sehr schwer wird, den Text zu verstehen. Zusätzlich schreckt oft auch die Länge der AGB ab. Oft ist es auch schwierig, die AGB zu finden. Wurden die Apps im Ausland entwickelt, sind sie meistens in englischer Sprache geschrieben.
 
Manche Apps sind beim Download zwar kostenlos. In den AGB ist aber vermerkt, dass bei jedem Update der App zusätzliche Gebühren entstehen. Deshalb sollten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen grundsätzlich durchgelesen werden – auch wenn’s schwerfällt.
 
Wenn die App kostenlos angeboten wird, sollten Angaben über Regelungen des Zahlungsverkehrs beim Durchlesen der AGB Misstrauen wecken. Anzeichen für kostenpflichtige Dienste sind häufig die Zeichen „€“o der „$“. Smartphones sollten so eingestellt werden, dass kein automatisches Update vorgenommen werden kann.
 
  • Android: Google Playstore, auf die drei Balken am oberen rechten Bildschirmrand drücken, Einstellungen, automatische App-Updates, keine automatischen App-Updates zulassen.
  • IOS: Einstellungen, iTunes &App-Store, Automatische Downloads, bei der betreffenden Funktion (Musik, Apps, Updates) den Schieber nach links ziehen. Danach wird jedes Mal nachgefragt, ob eine App ein Update machen darf.  
 
Zum Autor: Manfred Liesaus ist Bereichsleiter für Jugendarbeit und Prävention am Pfaffenhofener Landratsamt und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Problemen und Gefahren rund um Computer, Handy und Internet. Er ist unter Manfred.Liesaus@landratsamt-paf.de oder unter der Nummer (0 84 41) 2 72 37 erreichbar.