• Versteckte Kosten in den AGB: Manche Apps sind auf den ersten Blick kostenlos. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen können hier viele unangenehme Überraschungen bereithalten.
 
  • In-App-Käufe: Bei vielen kostenlosen Spielen besteht die Möglichkeit, in der Anwendung selbst ein Guthaben oder Punkte zu kaufen (In-App-Käufe), ohne den klassischen Bestellprozess zu durchlaufen. Damit besteht die Gefahr, unbewusst Geld auszugeben.
 
  • Abzocke durch Werbung: Viele kostenlose Apps finanzieren sich über Werbeschaltungen, über die man auch Bestellungen tätigen kann oder auf Angebote im Internet weitergeleitet wird. Neben der breiten Masse der seriösen Werbeangebote gibt es auch Fallen, bei denen versteckt Bestellungen oder Abo-Verträge abgeschlossen werden. Oft wird dies erst im Nachhinein bemerkt, da manche dieser Angebote erst über die nächste Handyrechnung abgerechnet werden.
 
  • Unbemerkte Übertragung persönlicher Daten: Viele Apps übertragen sensible Nutzerdaten – oft ohne dass diese für die Funktion der Apps notwendig sind, zum Beispiel Standortdaten bei einer Taschenlampen-App.
 
  • Schadsoftware und Viren: Anwendungen, die nicht aus dem App- oder Playstore sind, sind mit Vorsicht zu genießen. Diese können mit Schadsoftware infiziert sein. Die verseuchten Programme können Handy-Daten unbemerkt übermitteln oder kostenpflichtige SMS versenden.
 
Zum Autor: Manfred Liesaus ist Bereichsleiter für Jugendarbeit und Prävention am Pfaffenhofener Landratsamt und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Problemen und Gefahren rund um Computer, Handy und Internet. Er ist unter Manfred.Liesaus@landratsamt-paf.de oder unter der Nummer (0 84 41) 2 72 37 erreichbar.