Texte

 
  • Wer steckt hinter dem Inhalt? Bei jedem Text sollte ein Autor angegeben sein, jede Website ein Impressum haben. Mit Hilfe einer Internetabfrage lässt sich oft einiges über die Verfasser erfahren. Misstrauisch sollte man immer dann werden, wenn eine Adresse fehlt oder ein Postfach im Ausland angegeben ist.
  • Stimmt das, was dort steht? Steht auf anderen Seiten genau der gleiche Text, sollte man misstrauisch werden. Kopierte Inhalte deuten darauf hin, dass sie unseriös sind. Bei Texten, die nur auf Schlagzeilen basieren, wenig Inhalt und viel Meinung präsentieren, sollte man sehr vorsichtig sein.
Der österreichischeVerein mimikama.at versucht gegen Internetmissbrauch vorzugehen. Er bietet eine Suchmaschine fürFalschmeldungen an (www.hoaxsearch.com/).
 

Bilder

 
  • Rückwärts-Bildersuche nutzen: Über Google Bilder kann eine Aufnahme oft schnell auf ihre Echtheit überprüft werden; mit der rechten Maustaste auf das Bild klicken – Grafikadresse kopieren – Google Bilder aufrufen – auf das Kamerasymbol drücken – die Grafikadresse in das Textfeld einfügen. Die Suchmaschine zeigt dann an, wo das gesuchte Bild schon überall verwendet wurde.
  • Wurde das Bild bearbeitet? Es gibt im Netz ein paar Tools, die überprüfen können, ob ein Bild digital verändert wurde. Die Online-Dienste Izitru und Foto Forensics decken angeblich schon kleine Informationen auf. Bei diesen Diensten sollte man aber auf die Datenschutzbedingungen achten. (Quellen: www.klicksafe.de, www.saferinternet.at).
 
Zum Autor: Manfred Liesaus ist Bereichsleiter für Jugendarbeit und Prävention am Pfaffenhofener Landratsamt und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Problemen und Gefahren rund um Computer, Handy und Internet. Er ist unter Manfred.Liesaus@landratsamt-paf.de oder unter der Nummer (0 84 41) 2 72 37 erreichbar.