• Soziale Informationen: Die App erhält die Erlaubnis, auf dein Adressbuch zuzugreifen und Telefonkontakte zu lesen und manchmal auch zu verändern.
  • Telefonanrufe: In diesem Abschnitt wird geregelt, ob die App erfassen kann, ob der Anwender gerade telefoniert und mit wem. Außerdem verlangen manche Apps auch die Berechtigung, selbst Telefonnummern anrufen zu können.
  • Nachrichten: Hier wird festgelegt, ob eine App auf private SMS-Nachrichten zugreifen darf oder sogar eigene SMS verschicken kann.
  • Daten aus dem Internet abrufen: Dies ist bei den meisten Apps der Fall. Das Problem ist aber, dass man nicht bestimmen kann, wie viel eine App über die mobile Datenverbindung herunterladen darf.
  • Standort: Die App verlangt die Erlaubnis, den Aufenthaltsort des Nutzers abzufragen.
  • USB-Speicherinhalte ändern oder löschen: Bei der Benutzung von Apps entstehen immer wieder Daten, etwa der Spielstandineiner Spiele-App, der auf dem Gerätespeicher abgelegt wird. Apps mit der Berechtigung können aber auch Daten in anderen Programmen ändern oder löschen.
Verlangt eine App sehr viele Berechtigungen oder auch Berechtigungen für Funktionen, die für das Funktionieren der App überhaupt nicht notwendig sind, dann sollte man sich sehr genau überlegen, ob man sie wirklich installiert. Besser ist, man sucht nach einer Alternative.
 
Zum Autor: Manfred Liesaus ist Bereichsleiter für Jugendarbeit und Prävention am Pfaffenhofener Landratsamt und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Problemen und Gefahren rund um Computer, Handy und Internet. Er ist unter Manfred.Liesaus@landratsamt-paf.de oder unter der Nummer (0 84 41) 2 72 37 erreichbar.