Meist sind sie ungesichert und ermöglichen es Dritten, Daten abzufangen. Vertrauliche Daten sollten nur über eine verschlüsselte Verbindung laufen. Diese erkennt man daran, dass die Internetadresse mit „https“ beginnt. Die WLAN-Verbindung des Smartphones sollte generell ausgeschaltet sein und nur, wenn sie tatsächlich gebraucht wird, aktiviert werden.
 
Eine weitere Möglichkeit, Daten zu übertragen, ist die Bluetooth-Schnittstelled es Smartphones. Sie wird hauptsächlich genutzt, um das Gerät mit Zusatzgeräten (Headset, Selfie-Stick, Drucker) kabellos zu verbinden. Das funktioniert nur auf eine Entfernung von rund zehn Metern. Allerdings kann Bluetooth auch verwendet werden, um problematische Inhalte und Viren zu verschicken oder um das Smartphone zu stören oder zu hacken.
 
In diesem Fall können von dem Gerät Daten (Adressbuch, SMS, Bilder und Videos) gelesen und verändert werden (Bluesnarfing). Außerdem ist es möglich, über das gehackte Gerät zu telefonieren oder Daten zu verschicken, ohne dass der Besitzer davon etwas mitbekommt (Bluebugging).
 
Deshalb gilt auch hier: Bluetooth sollte nur eingeschaltet werden, wenn es wirklich benötigt wird. Außerdem verlängert sich dadurch die Akku-Leistung. WLAN und Bluetooth lassen sich sowohl bei iPhones als auch bei Android-Smartphones im Pull-Down-Menü des Startbildschirmes ein- und ausschalten. Dafür fährt man mit dem Finger vom oberen Ende des Bildschirmes nach unten (oder von unten nach oben).  
 
Zum Autor: Manfred Liesaus ist Bereichsleiter für Jugendarbeit und Prävention am Pfaffenhofener Landratsamt und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Problemen und Gefahren rund um Computer, Handy und Internet. Er ist telefonisch unter der Nummer (08441) 27237 erreichbar.