Mit einer neuen Version seiner Virtual-Reality-Brille Oculus will Facebook den Durchbruch der Technologie auf dem Massenmarkt schaffen. "Wir wollen eine Milliarde Menschen in die virtuelle Realität holen", kündigte Facebook-Chef Mark Zuckerberg an. Facebook will eine Milliarde Menschen in virtuelle Realität holen
Mit einer neuen Version seiner Virtual-Reality-Brille Oculus will Facebook den Durchbruch der Technologie auf dem Massenmarkt schaffen. "Wir wollen eine Milliarde Menschen in die virtuelle Realität holen", kündigte Facebook-Chef Mark Zuckerberg an.
© 2017 AFP

Mit einer neuen Version seiner Virtual-Reality-Brille Oculus will der US-Internetkonzern Facebook den Durchbruch der Technologie auf dem Massenmarkt schaffen. "Wir wollen eine Milliarde Menschen in die virtuelle Realität holen", kündigte Facebook-Chef Mark Zuckerberg am Mittwoch auf einer Entwicklerkonferenz im kalifornischen San José an. Anfang kommenden Jahres werde mit der Auslieferung der Oculus Go begonnen, die unabhängig von Computern oder Smartphones funktionieren soll.

Der Preis der VR-Brille für unterwegs, die mithilfe eingebauter Kameras und Sensoren Bewegungen in virtuelle Umgebungen umsetzt, soll demnach bei 199 Dollar (umgerechnet rund 168 Euro) liegen. "Der Weg vor uns wird nicht leicht sein", sagte Zuckerberg. "Aber virtuelle Realität wird die Art und Weise ändern, wie wir die Welt sehen und unsere Leben um einiges besser machen".

Zuckerberg hatte in der Vergangenheit wiederholt betont, er sehe in den Brillen "die nächste große Technologieplattform". Facebook hatte 2014 das Start-up Oculus gekauft, das auch die Virtual-Reality-Brille Rift entwickelt. Der Markt für VR-Brillen ist insbesondere zwischen dem Playstation-Hersteller Sony aus Japan, dem taiwanischen Konzern HTC, der mit dem US-Softwareunternehmen Valve das Modell Vive produziert, und Oculus umkämpft.