Das Deutsche Kinderhilfswerk hat eine Facebook-Kampagne zu Persönlichkeitsrechten von Kindern im digitalen Netz gestartet. "Wir möchten mit unserer Kampagne die Erwachsenen, und hier insbesondere Eltern, für die Persönlichkeitsrechte von Kindern in Sozialen Medien sensibilisieren", erklärte Thomas Krüger, Präsident des Kinderhilfswerkes. "Viele teilen augenscheinlich unüberlegt Fotos von Kindern über soziale Netzwerke." Eltern stellen nach Ansicht des Deutschen Kinderhilfswerks oft unüberlegt Kinderfotos ins Netz.
Das Deutsche Kinderhilfswerk hat eine Facebook-Kampagne zu Persönlichkeitsrechten von Kindern im digitalen Netz gestartet. "Wir möchten mit unserer Kampagne die Erwachsenen, und hier insbesondere Eltern, für die Persönlichkeitsrechte von Kindern in Sozialen Medien sensibilisieren", erklärte Thomas Krüger, Präsident des Kinderhilfswerkes. "Viele teilen augenscheinlich unüberlegt Fotos von Kindern über soziale Netzwerke."
© 2017 AFP

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat eine Facebook-Kampagne zu Persönlichkeitsrechten von Kindern im digitalen Netz gestartet. "Wir möchten mit unserer Kampagne die Erwachsenen und hier insbesondere Eltern für die Persönlichkeitsrechte von Kindern in sozialen Medien sensibilisieren", erklärte Thomas Krüger, Präsident des Kinderhilfswerks. "Viele teilen augenscheinlich unüberlegt Fotos von Kindern über soziale Netzwerke."

Über drei Wochen hinweg schaltet die Organisation sechs prägnante Bildmotive auf Facebook und führt Nutzer auf die Internetseite www.dkhw.de/kinderfotos-im-netz, die über den verantwortungsbewussten Umgang mit Kinderfotos in sozialen Medien informiert.

Bereits in der vergangenen Woche hatte das Kinderhilfswerk ein fehlendes Problembewusstsein vieler Erwachsener beim Umgang mit Kinderfotos in sozialen Medien beklagt. Rund ein Drittel derjenigen, die Bilder und Informationen von Kindern posten, beziehen nach einer Umfrage die Kinder überhaupt nicht mit ein. Eine Erlaubnis der Kinder für die Verbreitung der Bilder holen demnach nur 31 Prozent der Befragten ein.

Das Posten von Bildern oder von Informationen über Kinder ohne deren Zustimmung verletze nicht nur die Privatsphäre der Kinder, kritisierte Krüger. Es widerspreche auch ihrem Recht auf Beteiligung, zudem seien Schutzrechte in Gefahr. "Denn oft sind Fotos im Netz frei zugänglich und können auch in falsche Hände geraten", warnte Krüger.