Die EU-Finanzminister setzten am Samstag ihr Treffen in Estlands Hauptstadt Tallinn fort und beraten über eine wirksamere Besteuerung grenzüberschreitend tätiger Internet-Unternehmen wie Google oder Facebook. Google & Co. sollen mehr Steuern zahlen
Die EU-Finanzminister setzten am Samstag ihr Treffen in Estlands Hauptstadt Tallinn fort und beraten über eine wirksamere Besteuerung grenzüberschreitend tätiger Internet-Unternehmen wie Google oder Facebook.
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Die EU-Finanzminister setzen am Samstag ihr Treffen in Estlands Hauptstadt Tallinn fort und beraten über eine wirksamere Besteuerung grenzüberschreitend tätiger Internet-Unternehmen wie Google oder Facebook (09.00 Uhr Ortszeit, 08.00 Uhr MESZ). Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien haben im Vorfeld vorgeschlagen, die Steuerregeln so zu reformieren, dass Internet-Riesen in Europa nach Umsatz besteuert werden und nicht mehr nach Gewinn. Damit soll verhindert werden, dass die Gewinne kleingerechnet oder in Niedrigsteuerländer verschoben werden.

Beschlüsse werden bei dem informellen Treffen noch nicht erwartet. Weiteres Thema auf der Tagesordnung sind Pläne zur Zentralisierung der Computersysteme der Zollbehörden in Europa, um deren Zusammenarbeit effektiver zu machen.