Solche Anrufe werden "Ping-Calls" genannt. Ein unbedachter Rückruf kann teuer werden. Es können Kosten von bis zu drei Euro pro Minute anfallen. Wie die Polizei Sachsen auf ihrer  Facebook-Seite  mitteilt, verbergen sich hinter derartigen Nummern Computerprogramme, die Telefonnummern von Adresshändlern oder über das Zufallsprinzip anwählen. Die Betrüger wollen damit einerseits herausfinden, ob die Telefonnummer aktiv genutzt wird und andererseits die Neugier wecken und einen Rückruf erzwingen.

Wie kann man sich schützen?

Die Polizei rät, die Nummer zu ignorieren und auf keinen Fall zurückzurufen. Sollte man sich unsicher sein, sollte man die Nummer im Internet suchen; zum Beispiel auf der Webseite "Wem gehört die Nummer". Im Internet findet man zudem oft Hinweise, ob es sich bei der Nummer um einen Betrugsversuch handelt. Die Nummer sollte obendrein blockiert werden.

Über Facebook hat den DONAUKURIER ein Leser aus Ingolstadt auf eine Nummer aus Tunesien aufmerksam gemacht, hinter der sich wohl auch Betrüger verbergen. Die Nummer lautet: +21628702636. Der Nutzer berichtet, dass er sowie auch seine Familie und Freunde in den vergangenen Tagen immer wieder von dieser Nummer angerufen wurden.

Hintergrund Ping-Calls

Bei einem Ping-Call läutet das Telefon nur einmal und zeigt dann die versäumte Nummer an. Wenn man zurückruft, kann es teuer werden. Die Website mimikama berichtet, dass man bei einem Rückruf meist in einer Warteschleife landet oder man nur Hintergrundgeräusche hört.