Mixa bittet die Gläubigen um Verzeihung
Augsburg (DK) Nach wochenlangem Hin und Her fügt sich Walter Mixa dem Vatikan und liebäugelt nicht mehr mit einer Rückkehr auf den Augsburger Bischofsstuhl. In einer gemeinsamen Erklärung mit der Bistumsleitung stellte der 69-Jährige gestern klar, dass er seinen Rücktritt nicht mehr in Frage stellt.
Die Bistumsleitung, Mixa und die Anwälte beider Seiten hatten sich am Dienstagabend auf die Fünf-Punkte-Erklärung verständigt. Mixa werde der Einladung des Papstes zu einem Gespräch in Rom Anfang Juli nachkommen, dabei aber seinen Rücktritt und dessen Umstände nicht in Frage stellen, heißt es darin. Für den Druck, den er bei der Unterzeichnung seines Rücktritts empfunden habe, mache Mixa niemanden verantwortlich und niemandem Vorwürfe.

Der zurückgetretene Augsburger Bischof Walter Mixa verzichtet nun doch auf eine Rückkehr in sein Amt. Außerdem nimmt er seine Vorwürfe, durch eine Intrige zum Rücktritt gedrängt worden zu sein, zurück.
In der gestern veröffentlichten Erklärung versprach Mixa auch, aus dem Bischofspalais auszuziehen. Das Bistum sucht ihm dafür im Gegenzug eine Übergangswohnung.
In dem offenen Brief an die Gläubigen, der auf der Homepage des Bistums veröffentlicht wurde, schrieb Mixa, er habe sich immer bemüht, einen richtigen Weg einzuschlagen. "Ich will keineswegs verschweigen, dass mir nicht immer alle diese Vorsätze in der rechten Weise gelungen sind", räumte der 69-Jährige ein. "Ich habe sicher auch viele Fehler gemacht, obwohl ich niemanden in irgendeiner Weise verletzen oder beschädigen wollte." Weiter schreibt Mixa: "In einer sehr schmerzlichen Situation" habe er "sehr schweren Herzens" dem Papst seinen Rücktritt angeboten. "Für mich ist es jetzt von einer ganz großen Bedeutung, dass in unserer Diözese gegenseitige Streitereien und gegenseitige schwerwiegende Vorwürfe abgebaut werden", heißt es weiter in dem Schreiben.
Der Papst habe ihm in einem "sehr liebevollen Brief" geschrieben, dass er, Mixa, auch künftig geistliche Dienste wie die Feier der Eucharistie, die Spendung der Sakramente oder auch Firmungen wahrnehmen solle. Alois Glück, der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), sagte zur Augsburger Erklärung: "Man kann nur begrüßen, dass es zu einer solchen Gemeinsamkeit gekommen ist." Bedauerlich sei aber, dass dies nicht schon früher möglich gewesen sei: "Das hätte der katholischen Kirche viel erspart", sagte Glück. Der Vorsitzende des Augsburger Diözesanrats, Helmut Mangold, sagte, Mixas Erklärung sei ein erster Schritt in eine gute Zukunft. "Jetzt ist Versöhnung angesagt."
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Trotzdem leistet sich der deutsche Steuerzahler
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geschrieben am 26.06.2010 07:38
weiterhin seine wahrlich fürstlichen Saläre!
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Bischöfe,
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geschrieben am 26.06.2010 16:35
als Antwort auf das Posting von fossibaer am 26.06.2010 07:38
Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnetda gilt um so mehr das alte Südtiroler Kinderlied derzeit, das da lautet:
" Der Bischof von Bozen, der tuat sich recht protzn,
dass er erwischt hat den Bischof von Brixen beim Wi....."
beim Wischen der Fussböden natürlich! -
They never come back?
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geschrieben am 24.06.2010 12:02
Ein Pöstchen im Vatikan wird sich doch finden?
Messweinverwalter?
Päpstlicher Sommelier?
Notfalls Kardinal?



