Donnerstag, 18.03.2010 |

 

03.02.2010 19:02 Uhr | 1087x gelesen
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Gleisschäden bremsen ICE


Bild: Gleisschäden bremsen ICE.  Ingolstadt (DK) Die Deutsche Bahn (DB) hat Probleme mit ihrer Prestigestrecke in Bayern: Wegen Schäden an den Gleisen verkehren die ICE-Züge zwischen Ingolstadt und Nürnberg derzeit nur noch mit Tempo 160. Üblich ist Tempo 300.

Ingolstadt (DK) Die Deutsche Bahn (DB) hat Probleme mit ihrer Prestigestrecke in Bayern: Wegen Schäden an den Gleisen verkehren die ICE-Züge zwischen Ingolstadt und Nürnberg derzeit nur noch mit Tempo 160. Üblich ist Tempo 300.


Hintergrund für die Geschwindigkeitsbeschränkung seien Mängel an der Befestigung der Schienen, sagte eine Sprecherin der DB heute dem DONAUKURIER. Das Tempolimit sorgt für Verspätungen von rund zehn Minuten. Vor allem Pendler leiden unter der Verzögerung. Zudem ist nicht gewährleistet, dass die jeweiligen Anschlusszüge in Nürnberg beziehungsweise in Ingolstadt und München erreicht werden.


Bild: Herbert
Wie lange die Geschwindigkeitsbeschränkung gilt, konnte die Bahnsprecherin nicht sagen. Derzeit würde die Strecke intensiv untersucht. Erst nach Abschluss der Überprüfung, deren Dauer von den Wetterverhältnissen abhänge, werde über das weitere Vorgehen entschieden, erklärte sie. Nach Ansicht von Experten könnte es einige Wochen oder gar Monate dauern, zudem sei nicht ausgeschlossen, dass die Strecke für Reparaturarbeiten zeitweise gesperrt werden müsse.

Die ICE-Strecke war vor nicht einmal vier Jahren, im Mai 2006, in Betrieb gegangen. Bei ihrem Bau wurde auf das klassische Schotterbett, in dem die Gleise liegen, verzichtet. Stattdessen wurde damals eine so genannte feste Fahrbahn eingebaut, bei der die Schwellen in Beton eingegossen sind. Die Bahn wollte so den Unterhaltungsaufwand der Strecke, die durch Geschwindigkeiten von bis zu 300 Stundenkilometern extrem belastet wird, verringern. Dem DONAUKURIER vorliegenden Angaben zufolge sind die Mängel an der Verbindung zwischen den Schienen und dem Untergrund aufgetreten. Nach Angaben der Bahn habe dies jedoch keinen Einfluss auf die Sicherheit. Auch die Geschwindigkeitsbegrenzung sei lediglich vorsorglich, „um Folgeschäden zu vermeiden“, wie die Bahnsprecherin erklärte.

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FrageAntwort von WilfriedvonLossow | 06.02.2010 00:26 Diesen Kommentar melden
Katastrophal

Es sind bis Frankfurt nicht 10 Minuten Verspätung, sondern 20! Das Personal an Bord gibt keine Auskunft über Anschlussmöglichkeiten. Wer mitfährt, läuft Gefahr, am gleichen Tag nicht anzukommen. Mindestens die Fahrpläne müssen angepasst werden, damit man weiß, ob man auf dem Bahnsteig schlafen muss, weil der letzte Anschlusszug weg ist.


FrageAntwort von sozdem | 04.02.2010 09:00 Diesen Kommentar melden
Die DB ein Jammer...

Wie schön war die Zeit als es noch die Deutsche Bundesbahn gab und man mit dem guten alten Eilzug oder D-Zug ebenso in 45 Minuten von Ingolstadt nach München kam. Heute haben wir die weitaus teureren ICE, die brauchen (laut Wunschtraum-Fahrplan der Bahn) 38 Minuten. Die ICE (z. B. 07.01 Uhr ab IN) kommen in Normalzeit (kein Winter, sonst keine Auffälligkeiten) an vier von fünf Tagen nicht pünktlich in München an, bis zu 5 Minuten kann man immer dazurechnen... Jetzt haben wir ja Winter und die ICE sind ja so wetterfühlig, dass sie großteils ausfallen... Da wird seit Monaten von zwei Zugteilen einer gestrichen, am Bahnsteig wird falsch angesagt... Heute fiel der ICE komplett aus, ein Ersatz-InterCity fuhr (viel zu kurz)... Nun kränkelt auch die neue Superstrecke schon wieder... Mal sehen was uns dieser mittlerweile waschlappenartige Chaosverein noch alles bietet Insgesamt ein Witz, das einzige was noch normal läuft ist die jährliche Fahrpreiserhöhung bzw. Abbuchung des Fahrpreises...


 

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