Blick über das Oktoberfest in München
Der Blick über das Oktoberfest in München
© 2016 AFP
München


 

Anfahrt zum Oktoberfest: Wie kommen Sie am besten zur Wiesn?

In den kommenden zwei Wochen zieht es Millionen Besucher auf die Wiesn. Mit dem Auto sollte man aber nicht unbedingt dorthin fahren, sondern lieber sicher und bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Wer bis in die tiefe Nacht auf der Wiesn feiern will, der kann in der Nacht auf Samstag und Sonntag in München noch bis zirka 2 Uhr mit der U-Bahn nach Hause fahren.

U-Bahn München MVV
Christina Steinherr
München

Unter der Woche sind die letzten U-Bahnen bis etwa 1 Uhr unterwegs. 430 S-Bahnfahrten wird es während der Wiesn zusätzlich geben, und zwar bis weit nach Mitternachtim 20-Minuten-Takt. Die letzte Regionalbahn von München nach Ingolstadt fährt um 0.32 Uhr, die letzte nach Augsburg um 0.08 Uhr. Am Wochenende gibt einen zusätzlichen Zug um 2 Uhr nachts. Auch die Verbindungen nach Pfaffenhofen, Ingolstadt und Augsburg werden mit weiteren Zügen und Zugabteilen verstärkt.

 

Öffnungszeiten: Wann hat die Wiesn geöffnet?

Die Gewerkschaft Verdi hat die jüngste Forderung des Handelsverbands HDE nach unbegrenzten Ladenöffnungszeiten an Werktagen als "absurd" kritisiert. Der Verband will mit seinem Vorstoß die Branche im Wettbewerb mit dem Internethandel stärken. Handelsverband für unbegrenzte Ladenöffnungszeiten
Die Gewerkschaft Verdi hat die jüngste Forderung des Handelsverbands HDE nach unbegrenzten Ladenöffnungszeiten an Werktagen als "absurd" kritisiert. Der Verband will mit seinem Vorstoß die Branche im Wettbewerb mit dem Internethandel stärken.
© 2014 AFP
München

Das erste Bier gibt es unter der Woche um 10 Uhr und am Wochenende schon um 9 Uhr. Schankschluss ist um 22.30 Uhr, dann hört auch die Musik auf zu spielen. Eine Stunde später müssen alle Besucher die Festhallen verlassen. Ausnahmen sind „Käfers Wiesnschänke“ und „Kuflers Weinzelt“, wo es bis 1 Uhr etwas zu trinken gibt. Die Fahrgeschäfte und Verkaufsstände haben teils bis Mitternacht geöffnet.

 

Sicherheit: Wie sicher ist es auf dem Oktoberfest?

Polizeikontrolle Polizei München
Christina Steinherr
München

Mit einem weiterentwickelten Sicherheitskonzept wollen Polizei und Stadt München für ein friedliches Oktoberfest 2017 sorgen. Polizeibeamte mit am Körper befestigten Kameras, zusätzliche Videokameras und mehr Blumenkübel als Zufahrtssperren gehören dazu, wie die Behörden gestern mitteilten. „Es gibt eine abstrakt hohe Gefährdungslage, aber konkrete Hinweise liegen uns nicht vor“, sagte der stellvertretende Münchner Polizeipräsident Werner Feiler. Neu ist in diesem Jahr auch die Möglichkeit für zentrale Durchsagen. Damit sollen Besucherströme bei einem Alarm besser geleitet werden. Rund 600 Polizeibeamte werden insgesamt im Einsatz sein. Das Gelände ist auch heuer eingezäunt.
 

Gepäck: Was ist an Taschen und Rucksäcken auf der Wiesn erlaubt?

Grundsätzlich sind auf dem Oktoberfest Rücksäcke und große Taschen verboten. Gegen eine Gebühr kann Gepäck an den Eingängen zum Festgelände zur Aufbewahrung abgeben werden. Der Veranstalter garantiert
jedoch nicht, dass es jederzeit freie Kapazitäten gibt. Bei großem Andrang muss mit Wartezeiten gerechnet werden.

 

Wiesn-Führungen:

Vor 207 Jahren fand das erste Oktoberfest statt. Wer einen Einblick in die Geschichte bekommen und hinter die Kulissen dieser Großverstaltung schauen will, der kann am Stand „Universum Oktoberfest“ in der Schaustellerstraße 58, in der Nähe des Eingangs bei der St.-Pauls-Kirche, eine Führung buchen (www.universum-oktoberfest.de). Um Wartezeiten zu vermeiden, wird eine Voranmeldung empfohlen. Gruppenführungen über das Oktoberfest bieten die offiziellen Münchner Gästeführerinnen und
Gästeführer an. Die eineinhalb- bis zweistündigen Spaziergänge über das größte Volksfest der Welt sind buchbar bei München Tourismus, www.muenchen.de/guides, Telefon 089/233-30234, E-Mail: tourismus.guides@muenchen.de.