Mittwoch, 30.05.2012 |

 

24.07.2011 22:12 Uhr | 57x gelesen
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Traumergebnis für Aigner


Traunreut (DK) Die oberbayerische CSU hat eine neue Hoffnungsträgerin. Unter großem Jubel hat der Bezirksverband Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner am Samstag zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sogar von Edmund Stoiber gab es überschwängliche Vorschusslorbeeren.


Horst Seehofer kommt am Nachmittag in Traunreut an und klopft Aigner erst mal kräftig auf den Rücken. „Grüß Gott, Frau Ministerpräsidentin“, frotzelt er. Soweit ist es natürlich noch nicht. Niemand glaubt ernsthaft, dass die Bundesministerin Seehofer derzeit Konkurrenz um das Amt des Regierungschefs machen könnte. Ein bisschen spekuliert wird aber trotzdem. Denn Aigner ist kurz zuvor zur Chefin des mächtigsten CSU-Bezirksverbandes gewählt worden – und das fast einstimmig. 98,3 Prozent der Delegierten stimmten auf dem Bezirksparteitag für sie. Zwar gab es keinen Gegenkandidaten, aber für Aigner ist das trotzdem ein Traumergebnis. Sie löst damit Ex-Staatskanzleichef Siegfried Schneider ab, der im Oktober Chef der Landeszentrale für Neue Medien wird.

Die Vorschusslorbeeren, die von den CSU-Männern in der Halle verteilt werden, sind fast schon verdächtig. „Die Ilse“ schaffe es eben, alle einzubinden, sagt CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt. Sie lasse sich nie in Auseinandersetzungen hineinziehen. „Ein ganz wichtiges Signal der Geschlossenheit“, sagt Finanzminister Georg Fahrenschon. Er galt als zweiter Kandidat für den Vorsitz, hatte aber schnell akzeptiert, dass die Partei Aigner wollte. Selbst der langjährige CSU-Chef und Ministerpräsident Edmund Stoiber lobt: Aigner sei „sympathisch, offen, direkt“, sagt er. Das sei wichtig, wo die Menschen doch mehr beteiligt werden wollten. „Sie erfüllt die Anforderungen an eine Führungspersönlichkeit in der heutigen Zeit optimal.“

Neben der Chefin bekommen auch die meisten Stellvertreter gute Ergebnisse. Fahrenschon, die Rosenheimer Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und der Erdinger Landrat Martin Bayersdorfer werden mit jeweils mit mehr als 90 Prozent gewählt. Nur Sozialministerin Christine Haderthauer erhält mit 72 Prozent einen Dämpfer. „Das war zu erwarten“, sagt sie. Vor dem Parteitag hatte es Rangeleien um den vierten Vizeposten gegeben. Auch die Junge Union hatte das Amt beansprucht.

Neben dem klaren Sieg für Aigner kann die Bezirkspartei später noch einen Erfolg verkünden: 49 Prozent der gewählten Vorstandsmitglieder sind Frauen – deutlich mehr, als wegen der kürzlich eingeführten Frauenquote verlangt.


Von Til Huber

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  • Ich verstehe es ja nicht, (0)
    geschrieben am 25.07.2011 12:28

    warum einzig und alleine unsere Frau Haderthauer so schlecht abgeschnitten hat:
    - so eine gescheite Frau;
    - so eine immer um Ausgleich bemühte Frau;
    - so eine immer sympathisch rüber kommende Frau;
    - so eine von Ehrgeiz niemals zerfressene Frau,
    - so eine Vorbildsfrau.
    Ich verstehe es nicht!
    Aber freuen tut´s mich, hihi!

    Autor:   gesperrt_uranus1765
    Beiträge: 207



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