Die bereits sehr positive Stimmung in der mittelfränkischen Wirtschaft hat sich laut IHK-Umfrage weiter verbessert. 60 Prozent der befragten Unternehmen beurteilen die gegenwärtige Geschäftslage als gut, nur etwa jeder 20. Betrieb als schlecht. Damit erreicht der Saldo aus positiven und negativen Meldungen den höchsten Wert seit mehr als einem Vierteljahrhundert. Und ein Ende des Aufschwungs ist nicht in Sicht: Ein Drittel der Betriebe rechnet mit einer weiteren Verbesserung. Diese positive Einschätzung der Wirtschaft zu Jahresbeginn gilt branchenübergreifend.

"Die mittelfränkische Wirtschaft hat noch eine Schippe draufgelegt und übertrifft nochmals die hervorragenden Ergebnisse unserer letzten Konjunkturumfragen", sagt IHK-Präsident Dirk von Vopelius. Basis der guten Konjunktur in Mittelfranken ist die positive Entwicklung der Auftragsvolumina im In- und Ausland: Für den Binnenmarkt berichten rund 42 Prozent der Betriebe von gestiegenen Umsätzen, für das internationale Geschäft melden dies sogar 46 Prozent. Vor diesem Hintergrund bleiben auch die Investitions- und Beschäftigungsabsichten hoch. Während die Unternehmen vermehrt investieren, um Kapazitäten zu erweitern, bremst der Mangel an qualifiziertem Personal die Betriebe zunehmend aus. Für sechs von zehn Unternehmen bildet der Fachkräftemangel das größte Konjunkturrisiko.