Es sprechen Christian Höschler, stellvertretender Leiter der Forschungs- und Bildungseinrichtung des Internationalen Suchdiensts, und Jim Tobias, Leiter des Nürnberger Instituts für NS-Forschung und jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Zur Betreuung der im besiegten Deutschland gestrandeten Menschen errichteten alliierte Hilfsorganisationen mehr als 1600 DP-Camps. Hierbei stellte es eine besondere Herausforderung dar, Millionen von Menschen zu versorgen und ihnen die Rückkehr in die Heimat oder die Auswanderung zu ermöglichen. Mit dem Internationalen Suchdienst entstand zudem eine Institution, die mit der Koordination der Suche nach Vermissten und der Klärung des Schicksals Verschollener betraut wurde. Die Diskussion widmet sich den administrativen Steuerungsprozessen und den konkreten Lebensbedingungen in den DP-Camps. Der Eintritt ist frei. Platzkarten können unter Telefon (0911) 231 75 38 reserviert werden.