Die Eltern des Amokläufers von München erhalten zahlreiche Morddrohungen. "Unser Leben in München ist erledigt", sagte dessen Vater. Von den Plänen seines Sohnes habe er keine Kenntnis gehabt - auch nicht von der Waffe, erklärte Masoud S. Trauer vor dem OEZ in München
Bei dem Amoklauf am 22. Juli 2016 in München hatte ein 18-Jähriger neun Menschen und sich selbst erschossen.
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Diese Formel habe er auch in WhatsApp-Nachrichten verwendet, heißt es in Ermittlungsunterlagen. Die entsprechenden Dokumente liegen der Deutschen Presse-Agentur vor.

Der Prozess gegen den Mann, der vor einem Jahr in der Nähe von Marburg in Hessen festgenommen wurde, beginnt am 28. August vor dem Oberlandesgericht München. Die Anklage lautet auf Verstoß gegen das Waffengesetz und fahrlässige Tötung.

Bei dem Amoklauf am 22. Juli 2016 hatte ein 18-Jähriger neun Menschen und sich selbst erschossen. Auch er soll rechtsextreme Ansichten vertreten haben. Die Staatsanwaltschaft hält eine politische Gesinnung bisher aber weder für das Motiv des Amokschützen noch des mutmaßlichen Waffenhändlers. Ein Justizsprecher sagte, jetzt müsse das Gericht „entsprechende Feststellungen“ treffen und rechtlich bewerten. Die Verteidiger des Angeklagten wollten auf Anfrage keine Stellungnahme zu den neuen Hinweisen abgeben.