Dieser heißt zwar eigentlich Lois Kugler. Weil er aber, wie der Django aus dem gleichnamigen Film mit Franco Nero, stets mit Ledermantel, Cowboystiefel und Cowboyhut unterwegs ist, hatte er schnell seinen Spitznamen weg. Sogar seine Oma nennt ihn so. Zusammen lösen die Beiden Kriminalfälle in Ingolstadt, Neuburg, Eichstätt und Schrobenhausen.

Aber auch unsere Leser sind bei den Ermittlungen gefragt: Am Ende jeder Folge wird eine Frage gestellt. Wer die Lösung weiß, kann an einem Gewinnspiel teilnehmen.

Für jede einzelne Geschichte recherchiert Seidl, der mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Nürnberg lebt, direkt vor Ort. Zudem lässt er sich vom DONAUKURIER und seinen Heimatzeitungen inspirieren: „Ich schaue immer nach, was gerade aktuell ist, und baue das dann in meine Krimirätsel mit ein.“

Geboren ist Seidl 1976 in München, aufgewachsen in Isen (Landkreis Erding). Nach der Realschule machte er eine Ausbildung zum Krankenpfleger und später Zivildienst in der Altenpflege. „Viel von dem Fachwissen, das ich mir dabei erworben habe, kann ich nun in meinen Geschichten verwerten“, erzählt der 38- Jährige. Nach dem Fachabitur studierte Seidl Soziale Arbeit. „Und dann war ich im Knast.“ In der JVA Ebrach (Landkreis Bamberg) leitete er eine Schreibwerkstatt für straffällige junge Männer und schrieb darüber seine Diplomarbeit. Dafür bekam er eine Auszeichnung.

Noch heute arbeitet Leonhard F. Seidl als Dozent für Kreatives Schreiben sowie als Biograf und freier Autor. Sein Debütroman „Mutterkorn“ erschien 2011 im Kulturmaschinen- Verlag, sein neuer Roman „Genagelt“ Anfang dieses Jahres im Emons-Verlag. Von den Krimi-Rätsel wird es im kommenden Jahr auch einen Sammelband im Gmeiner- Verlag geben.