Eine Region macht gegen Street View mobil
Ingolstadt (DK) Der Widerstand gegen Google Street View wird in Ingolstadt und den angrenzenden Landkreisen immer massiver. So wird die Stadt Ingolstadt in den nächsten Tagen Widerspruch gegen das Abfilmen kommunaler Gebäude durch den umstrittenen Dienst des Internet-Riesen einlegen. Im März und April sollen die Google-Fahrzeuge in der Region unterwegs sein. Wann genau, vermag auch eine Sprecherin des US-Unternehmens nicht zu sagen. Das hänge von vielen Faktoren ab, hieß es gestern unbestimmt.
Widerstand regt sich auch im Nachbarlandkreis Neuburg-Schrobenhausen, wobei dort die Kommunen verstärkt an die Bürger appellieren, selbst gegen Google Street View vorzugehen. Während das Hohenwarter Gemeindeoberhaupt Manfred Russer Protestaktionen nicht ausschließen will, übt Alfred Lengler, CSU-Kreisvorsitzender und Bürgermeister von Gachenbach, scharfe Kritik an den "Berufspolitikern" in Berlin und München, die nicht mit dem nötigen Einsatz gegen Google vorgingen: "Die lassen uns ganz schön im Regen stehen." Dass "die meisten Bürger noch gar nicht wissen, was auf sie zukommt", vermutet der Aresinger Bürgermeister Horst Rössler.
Aus Sicht der Juristen, die im Auftrag von DONAUKURIER-Verleger Georg Schäff Gutachten zu dem Internet-Projekt erstellt haben, steht indes eindeutig fest: Das systematische Abfotografieren von Straßenzügen verletzt deutsches Recht. Deshalb gibt es auf www.donaukurier.de/google weiterhin Widerspruchsformulare zum Herunterladen. Darüber hinaus stehen ab sofort auch Protestplakate zum Ausdruck oder Download zur Verfügung.
Donaukurier
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- ''Das Internet ist kein rechtsfreier Raum''
- Nach Google fotografiert jetzt Microsoft
- Streetside: Microsoft einigt sich mit Datenschützern
- Da hilft nur ein neues Gesetz
- Jetzt fotografieren sie wieder
- Auf den Spuren von Google
- Google stoppt Street View Aufnahmen in Deutschland
- Kein Vorabwiderspruch bei Microsofts Straßenbilderdienst
- Microsoft auf den Spuren von Street View
- Google: Kein Rückzug
- Droht Street View eine Sendepause?
- Google-Autos bald wieder in der Region
- Virtuell ins Trekking-Schlappen-Eldorado
- Google Street View - Was bisher geschah
- Deadline looms for Germans to blur homes from Google Street View
- Aigner kritisiert Google für Umgang mit Bürger-Einsprüchen
- Googles Griff in die Trickkiste
- „Street-View-Panne ist ärgerlich“
- Ruckelnde Bilder in Googles virtueller Welt
- Google: Software-Fehler schuld an unverpixelten Fotos
- Google pfuscht bei Street-View-Verpixelung
- Googles neue Lieblinge im Allgäu
- Google Street View in Deutschland mit Bildern gestartet
- Privat war gestern
- Google weiß, wo Du bist
- 244.237 Widersprüche
- Keine Garantie auf Anonymisierung bei Street View
- 245.000 Einsprüche gegen Google Street View
- Bei Google endet Widerspruchsfrist für Street-View-Bilder
- Google erneut in der Schusslinie
- Widerspruchsfrist gegen Google Street View läuft ab
- "Street View sieht alles"
- "Street View sieht alles"
- "Nicht hilfreich für den Datenschutz"
- Google ignoriert Widerspruch
- Schaar sieht Handlungsbedarf
- Schonfrist für Google
- Internetbranche soll Datenschutz-Kodex vorlegen
- "Im Zweifel für die Grundrechte"
- Google Street View: Offenbar hunderttausende Widersprüche
- Die stille Angst des Weltkonzerns
- "Das Bohren dicker Bretter"
- Von Google ''überrumpelt''
- "Staat müsste sich für seine Bürger einsetzen"
- "Haus und Grund" gegen Street View
- Datenschutzbeauftragter will zentrales Widerspruchregister
- "Sorgfalt geht vor Schnelligkeit"
- Google bei Street-View-Widersprüchen mit Technikproblemen
- Googles Widerspruchstool ist online
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Gegen google werden alle Möglichkeiten...
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geschrieben am 21.03.2010 21:06
Hallo Redaktion > Wo bleiben Formulare, Plakate, Vordrucke gegen Kindesmissbrauch? Kann man sich so ein Plakat bei euch abholen? Oder einen Aufkleber... Ich würde es mir gerne auf mein Auto kleben.
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Re: Gegen google werden alle Möglichkeiten...
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geschrieben am 21.03.2010 21:51
als Antwort auf das Posting von unbekannt am 21.03.2010 21:06
Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnetGutes Argument.
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Generalmobilmachung
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geschrieben am 19.03.2010 16:21
Wahrscheinlich liegt es auch an dieser konservativen (CSU gesteuerten) Griundhaltung, dass viele Familien in Bayern von schnellen DSL Zugängen nur träumen können.
Und mit schnell ist der Stand der technik gemeint und nicht wie die Telekom so gerne behauptet 1MBit.
Denn als Netto-Transfer bleibt da gerade mal dann 1/3 bis zur 1/2 übrig.




