Donnerstag, 23. Oktober 2014 |

 

19.03.2014 11:53 Uhr | 535x gelesen
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Eisbären-Babys locken viele Besucher


Bild: Eisbären-Babys locken viele Besucher.  München (dk/dpa) Sie sind klein, flauschig und unbeholfen - und man könnte ihnen stundenlang beim Herumtollen zusehen. Die 14 Wochen alten Zwillinge von Eisbären-Mama Gionvanna sind an diesem Mittwoch zum ersten Mal in das Außengehege des Münchner Tierparks Hellabrunn gelassen worden.

München (dk/dpa) Sie sind klein, flauschig und unbeholfen - und man könnte ihnen stundenlang beim Herumtollen zusehen. Die 14 Wochen alten Zwillinge von Eisbären-Mama Gionvanna sind an diesem Mittwoch zum ersten Mal in das Außengehege des Münchner Tierparks Hellabrunn gelassen worden.


Eisbären-Nachwuchs in Hellabrunn
Bild: Tierpark Hellabrunn Die 14 Wochen alten Eisbären-Zwillinge durften zum ersten Mal im Ausgehege des Tierparks Hellabrunn herumtollen.
Mit tapsigen Schritten haben die beiden Eisbärenbabys aus dem Münchner Zoo am Mittwoch ihren ersten öffentlichen Auftritt absolviert. Unter den gespannten Augen von rund 85 Medienvertretern betraten die 14 Wochen alten kleinen Bären am Vormittag gemeinsam mit ihrer Mutter das Freigehege des Tierparks Hellabrunn. Neugierig erkundeten die beiden Zwillinge dreieinhalb Monate nach ihrer Geburt das für sie noch ungewohnte Terrain.

zur Diashow Eisbären-Babys in Hellabrunn


Giovanna hat in den vergangenen Monaten, die sie in der Wurfhöhle verbracht hat, ihr gesamtes Fettreservoir aufgebraucht und rund 60 Kilogramm abgenommen. Seit einigen Tagen bekommt sie wieder Rindfleisch, vorerst ein Kilo pro Tag, damit sich der Magen-Darm-Trakt wieder langsam an feste Kost gewöhnt. Gesteigert wird die tägliche Ration bis zum Wochenende auf vier Kilogramm. Das ist die Hälfte der normalen Tagesmenge.

Die Zwillinge bedienen sich vorerst noch an Mamas Milchbar, stibitzen aber auch schon Fressen von der Mutter und kosten dabei ganz besonders gerne von Wassermelonen.

Der Vater der Eisbärenzwillinge, der 14-jährige Yoghi, lebt momentan (bis voraussichtlich Herbst 2014) in der Wilhelma in Stuttgart, wo er Eisbärin Corinna Gesellschaft leistet. Für Jungtiere stellt ein Eisbärenvater eine Gefahr dar, da er sogar seinen eigenen Nachwuchs als potentielle Beute sieht und fressen könnte.

Auch einige Besucher verfolgten den ersten großen Auftritt der beiden Zwillinge. Am Nachmittag dürfte dann ein größerer Andrang auf die beiden kleinen Eisbären eintreten. Bisher konnten Interessierte die beiden Babys nur via Internet verfolgen. Seit der Geburt am 9. Dezember filmte eine Kamera ihr Leben in der Höhle.

Wer keine Zeit hat, die flauschigen Bären heute zu besuchen, muss sich nicht ärgern. Im Video-Livestream des Tierparks kann man jede ihrer tollpatschigen Bewegungen verfolgen.

 
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