Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) Horst Seehofer
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU)
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Berlin

Seehofer sei bei einem geheimen Treffen in der CSU-Zentrale mit den früheren CSU-Parteichefs und Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, Theo Waigel, Günther Beckstein und Erwin Huber sowie dem Ex-Vorsitzenden der CSU-Landtagsfraktion Alois Glück einhellig dazu aufgefordert worden, als Parteivorsitzender und Ministerpräsident weiterzumachen, hieß es.

Demnach seien sich die Vorgänger Seehofers einig gewesen, dass es in der aktuellen politischen Lage wichtig sei, dass der CSU-Chef wieder antrete, um 2018 bei der Landtagswahl die absolute Mehrheit für die CSU zu verteidigen, berichteten Teilnehmer. Ein vorzeitiger Rückzug, so die Befürchtung der früheren CSU-Spitzen, würde nicht einvernehmlich gelingen und wegen zu erwartender Nachfolgekämpfe zu schweren Erschütterungen in der Partei führen. Es sei das Beste für die CSU, wenn Seehofer erneut als Parteichef und Spitzenkandidat antrete, war zu hören.

Seehofer habe in der vertraulichen Runde zugesichert, noch einmal anzutreten, sollte es keine gesundheitlichen Bedenken geben. Der CSU-Chef habe dies von einem Gesundheitscheck und dem Rat seiner Ärzte abhängig gemacht.