Der scheidende VW-Chef Matthias Müller sieht den Autobauer gut gerüstet für den Wandel in der Automobilwelt. Er selbst habe in den vergangenen zweieinhalb Jahren an der Spitze viel gelernt "über unsere Industrie, den Konzern und auch über mich selbst". Ex-VW-Chef Matthias Müller
Der scheidende VW-Chef Matthias Müller sieht den Autobauer gut gerüstet für den Wandel in der Automobilwelt. Er selbst habe in den vergangenen zweieinhalb Jahren an der Spitze viel gelernt "über unsere Industrie, den Konzern und auch über mich selbst".
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Der scheidende Volkswagenchef Matthias Müller sieht den Autobauer gut gerüstet für den Wandel in der Automobilwelt. Er selbst habe in den vergangenen zweieinhalb Jahren an der Spitze viel gelernt "über unsere Industrie, den Konzern und auch über mich selbst", hieß es der "Automobilwoche" zufolge in einer Botschaft Müllers an die Mitarbeiter.

"Unsere Industrie ist im Umbruch - wenig wird bleiben, wie es war", schrieb Müller demnach in dem Brief, der am Freitag versandt werden sollte. "Aber Volkswagen beweist, dass dieser Konzern bereit ist, den Wandel mutig und konsequent zu gestalten." Dazu seinen Teil beigetragen zu haben, mache ihn "dankbar und stolz", schrieb Müller.

Er habe dezentralere Strukturen eingeführt, den Wandel zu mehr Elektroautos und Effizienz eingeleitet. Außerdem habe er an einer "offeneren, weniger hierarchiegläubigen Kultur" gearbeitet, schrieb Müller mit Blick auf die internen Veränderungen im Zuge der Aufarbeitung des Dieselskandals. Seinem Nachfolger Herbert Diess und dem ganzen Team wünsche er "viel Erfolg und das nötige Glück".