Der Präsident des Automobilverbands VDA, Matthias Wissmann (M.), hat angesichts des Dieselskandals zur Eröffnung der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA "gravierende Fehler" einzelner Autokonzerne eingeräumt. Wissmann (M.) mit VW-Chef Müller (r.)
Der Präsident des Automobilverbands VDA, Matthias Wissmann (M.), hat angesichts des Dieselskandals zur Eröffnung der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA "gravierende Fehler" einzelner Autokonzerne eingeräumt.
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Der Präsident des Automobilverbands VDA, Matthias Wissmann, hat angesichts des Dieselskandals zur Eröffnung der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA "gravierende Fehler" einzelner Autokonzerne eingeräumt. Diese Fehler hätten nicht passieren dürfen, sagte Wissmann am Donnerstag bei einem Festakt in Frankfurt am Main. Die Konzerne hätten diese Fehler aber erkannt und gingen ihnen mit aller Konsequenz nach.

Die Autobranche sei sich bewusst, dass sie Vertrauen verloren habe, sagte Wissmann. Es sei nun ihr "zentrales Anliegen", dieses wieder zurückzugewinnen. Der VDA-Präsident wandte sich zugleich gegen "Pauschalurteile" und gegen Fahrverbote. "Innovative Zukunftsstrategien" seien "allemal besser als pauschale Fahrverbote".

Zur Eröffnung der IAA kam auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Frankfurt. Nach zwei Fachbesuchertagen am Donnerstag und Freitag wird die Autoschau ab Samstag bis zum 24. September auch für das breite Publikum geöffnet. Zahlreiche Hersteller präsentieren in Frankfurt neue Modelle. Schwerpunkte sind in diesem Jahr unter anderem die Digitalisierung und die Elektromobilität. Rund 1000 Aussteller aus 39 Ländern sind auf der IAA vertreten.

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