Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat eine Strafgebühr auf die Zulassung von Diesel-SUV gefordert. In Deutschland müsse es einen Malus nach skandinavischem Vorbild geben, sagte DUH-Chef Resch. Deutsche Umwelthilfe will Malus für SUV
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat eine Strafgebühr auf die Zulassung von Diesel-SUV gefordert. In Deutschland müsse es einen Malus nach skandinavischem Vorbild geben, sagte DUH-Chef Resch.
© 2017 AFP

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat eine Strafgebühr auf die Zulassung von Diesel-SUV gefordert. "In Skandinavien wird mitunter ein hoher Betrag fällig, wenn man einen durstigen Diesel-SUV zulassen will", sagte DUH-Chef Jürgen Resch der "Rheinischen Post" aus Düsseldorf (Montagausgabe). Einen solchen Malus sollte es auch in Deutschland geben.

Andersherum müsse es staatliche Prämien für diejenigen geben, die E-Autos zuließen, sagte Resch weiter. Um die Automobilindustrie zu emissionsarmen und spritsparenden Fahrzeugen zu bewegen, forderte er zudem einen Stopp für die Begünstigung von Diesel-Kraftstoff.

Resch kritisierte, die deutschen Autohersteller setzten zu stark auf veraltete Technik. Das zeige sich auch bei der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung: "Was in diesem Jahr dominiert, sind die Dinosaurier des Autozeitalters: immer größere, schwerere Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, darunter viele Diesel", sagte der DUH-Chef. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will die 67. IAA am Donnerstag eröffnen.