Aus Protest gegen drohende Kürzungen bei ihrer betrieblichen Altersvorsorge haben Mitarbeiter von BMW in drei britischen Werken des Autobauers die Arbeit niedergelegt. Es ist das erste Mal, dass BMW in Großbritannien mit Streiks konfrontiert ist. Streiks bei BMW in Großbritannien
Aus Protest gegen drohende Kürzungen bei ihrer betrieblichen Altersvorsorge haben Mitarbeiter von BMW in drei britischen Werken des Autobauers die Arbeit niedergelegt. Es ist das erste Mal, dass BMW in Großbritannien mit Streiks konfrontiert ist.
© 2017 AFP

Aus Protest gegen drohende Kürzungen bei ihrer betrieblichen Altersvorsorge haben Mitarbeiter von BMW in drei britischen Werken des Autobauers die Arbeit niedergelegt. Streiks begannen am Mittwoch in Fabriken in Cowley und Swindon in Südengland sowie in Hams Hall im Zentrum des Landes, wie die Gewerkschaft Unite und der deutsche Autobauer mitteilten. In Cowley nahe Oxford stand die Produktion des Modells Mini still.

Zu dem Arbeitskampf hatte Unite aufgerufen. Nach der ersten 24-stündigen Aktion am Mittwoch sollen bis Ende Mai sieben weitere Streiktage folgen. Es ist das erste Mal, dass BMW in Großbritannien mit Streiks konfrontiert ist. Die Mitarbeiter protestieren mit ihrem Ausstand gegen die Pläne des Autobauers, das System zur Altersvorsorge für die Angestellten umzubauen.

Unite zufolge sind rund 5000 Angestellte von den Änderungen betroffen, einige von ihnen könnten dadurch umgerechnet bis zu 190.000 Euro verlieren. BMW bedauerte den Streik und rief zu weiteren Gesprächen auf. Das derzeitige System zur Altersvorsorge sei für beide Seiten nicht mehr tragbar, erklärte das Unternehmen.