Der Autobauer Opel will am Donnerstag seinen Sanierungsplan vorlegen. Nach dem Kauf durch die französische PSA-Gruppe im Juli forderte deren Chef Carlos Tavares, dass der seit Jahren defizitäre Konzern bis 2020 wieder Gewinne erwirtschaften soll. Opel-Logo spiegel sich auf Peugeot-Logo
Der Autobauer Opel will am Donnerstag seinen Sanierungsplan vorlegen. Nach dem Kauf durch die französische PSA-Gruppe im Juli forderte deren Chef Carlos Tavares, dass der seit Jahren defizitäre Konzern bis 2020 wieder Gewinne erwirtschaften soll.
© 2017 AFP

Opel will am Donnerstag den vom neuen Eigentümer geforderten Sanierungsplan vorstellen. Die französische PSA-Gruppe verlangt von Opel und der britischen Schwester Vauxhall, bis spätestens 2020 wieder schwarze Zahlen zu schreiben. An der offiziellen Vorstellung nehmen Opel-Chef Michael Lohscheller und PSA-Chef Carlos Tavares teil.

Der französische Autobauer hat Opel und Vauxhall für 1,3 Milliarden Euro vom US-Autokonzern General Motors übernommen. Opel-Chef Michael Lohscheller kündigte bei der offiziellen Übernahme Anfang August das Sanierungskonzept "binnen 100 Tagen" an. Die Mitarbeiter sorgen sich um ihre Arbeitsplätze. PSA gab bislang Garantien für Jobs und Standorte bis 2018. Opel und Vauxhall haben zusammen 38.000 Mitarbeiter, rund 18.000 davon arbeiten für Opel in Deutschland.