Ins Auto einsteigen, Autopiloten anschalten und sich zurücklehnen: Nur etwa jeder Vierte in Deutschland (26 Prozent) würde sich in ein selbstfahrendes Auto setzen, wie eine Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young zeigt. Der Computer übernimmt den Fahrersitz
Ins Auto einsteigen, Autopiloten anschalten und sich zurücklehnen: Nur etwa jeder Vierte in Deutschland (26 Prozent) würde sich in ein selbstfahrendes Auto setzen, wie eine Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young zeigt.
© 2017 AFP

Ins Auto einsteigen, Autopiloten anschalten und sich zurücklehnen: Nur etwa jeder Vierte in Deutschland (26 Prozent) würde sich in ein selbstfahrendes Auto setzen, wie eine am Sonntag in Stuttgart veröffentlichte Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young zeigt. Das sind immerhin mehr als bei einer ähnlichen Befragung vor vier Jahren. Damals waren nur 17 Prozent bereit, auf jeden Fall in einem autonomen Auto zu fahren.

Fast jeder Dritte (30 Prozent) lehnt dies nach wie vor kategorisch ab. 21 Prozent halten es zumindest für unwahrscheinlich, dass sie sich in ein solches Auto setzen.

Bei Jüngeren ist die Akzeptanz allerdings deutlich größer als bei Älteren. Von den Befragten bis 20 Jahre würden 43 Prozent definitiv in einem autonomen Fahrzeug fahren. Bei den 61- bis 70-Jährigen sind dies hingegen nur etwa 15 Prozent.

Die Hauptsorge ist das Vertrauen in die Technik. Zwei Drittel (67 Prozent) halten die Technik für zu unsicher. 45 Prozent stören sich an ungeklärten Haftungsfragen und 41 Prozent finden, dass dadurch der Spaß am Autofahren verloren geht. Vor vier Jahren fürchtete die Mehrheit (58 Prozent) noch, dass der Spaß am Fahren verloren geht. Die Unsicherheit war damals nur für 44 Prozent ein Problem.

Die Offenheit nimmt generell zu, wenn der Fahrer nach wie vor die Kontrolle übernehmen kann. Jeder Dritte würde ohne Bedenken ein autonomes Fahrzeug fahren, wenn er selbst eingreifen könnte. Befragt wurden insgesamt 1000 Bürger.