Das Energieunternehmen Innogy stellt mit finanzieller Hilfe des Bundes 1245 neue Ladesäulen für Elektroautos auf. Kosten insgesamt: 7,8 Millionen Euro
Das Energieunternehmen Innogy stellt mit finanzieller Hilfe des Bundes 1245 neue Ladesäulen für Elektroautos auf.
© 2017 AFP

Das Energieunternehmen Innogy stellt mit finanzieller Hilfe des Bundes 1245 neue Ladesäulen für Elektroautos auf. Sie werden in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz entstehen, wie Innogy am Donnerstag mitteilte. Die Ladesäulen kosten insgesamt 7,8 Millionen Euro und werden mit rund 3,1 Millionen Euro vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Sie stehen im öffentlichen Straßenraum und können jederzeit genutzt werden.

Der Ausbau der Ladenetze sei die zentrale Voraussetzung für den Erfolg der Elektromobilität, erklärte Innogy-Vorstandsmitglied Hildegard Müller. 1245 Ladesäulen entsprechen 2490 Ladepunkten. Innogy betreibt eigenen Angaben zufolge bereits 4600 Ladepunkte in 635 Städten und Gemeinden hierzulande; 2200 davon sind öffentlich zugänglich.

Der Bund will den Ausbau der Infrastruktur für Elektroautos in Deutschland vorantreiben. Angepeilt sind bis zu 12.000 Normal- und 1000 Schnellladepunkte, die mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Dafür sind dem Verkehrsministerium zufolge Fördergelder in Höhe von 100 Millionen Euro vorgesehen.