Mittwoch, 30.05.2012 |

 

26.05.2009 23:48 Uhr | 2806x gelesen
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Unwetter richtet große Schäden an


Bild: Unwetter richtet große Schäden an.  Ingolstadt (dk) Im Dauereinsatz waren Feuerwehr, THW und Polizei gestern Abend nach dem Unwetter, das über Bayern und die Region gefegt ist. Insgesamt zählte die Integrierte Leitstelle mehr als 200 Einsätze. Es ereigneten sich mehrere Unfälle. Heute kam es wegen des Sturms im Bahnvekehr zu Verspätungen und Zugausfällen.

Ingolstadt (dk) Im Dauereinsatz waren Feuerwehr, THW und Polizei gestern Abend nach dem Unwetter, das über Bayern und die Region gefegt ist. Insgesamt zählte die Integrierte Leitstelle mehr als 200 Einsätze. Es ereigneten sich mehrere Unfälle. Heute kam es wegen des Sturms im Bahnvekehr zu Verspätungen und Zugausfällen.


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Bild: diverse (DK)
Die bereits von den Wetterdiensten mit entsprechenden Warnungen angekündigte Gewitterfront mit starken Sturm-/Windböen, Niederschlägen und Gewittern zog am frühen Abend über Oberbayern. Schwere Schäden oder Verletzte gab es nach Auskunft von Polizei und Feuerwehr nicht.
 
Dass es dennoch "richtig heftig" zugegangen sei, wie es der Chef der Integrierten Leitstelle, Karl Weißenberger, ausdrückte, liege in erster Linie an zahlreichen umgestürzten Bäumen. Schwerpunkte des Einsatzgebietes waren der Raum Pfaffenhofen und Neuburg. Jedoch auch im Stadtgebiet Ingolstadt und im Kreis Eichstätt waren Feuerwehr und THW zwischen 19 und 21 Uhr im Dauerstress.  

zur Diashow Unwetterfotos vom 26.05.2009

 
Ein Fehlalarm am Ingolstädter Liebfrauenmünster kam noch dazu. Wie Wolfgang Hadersdorfer von der Berufsfeuerwehr Ingolstadt dem DONAUKURIER sagte, war ein vermeintlicher Brand am Dach des Münsters gemeldet worden. Das neue Kupferdach hatte sich im Licht gespiegelt und ausgesehen wie Feuer, so Hadersdorfer. Die Wehr rückte mit mehreren Einsatzkräften an.
 
Auch zahlreiche überflutete Keller sorgten in ganz Oberbayern für Einsätze der Feuerwehr. Am Abend war die Bundesautobahn A8 München – Stuttgart in Fahrtrichtung Stuttgart zwischen Adelzhausen und Odelzhausen wegen Überflutung gesperrt.
 

Bild: Herbert Das Werbebanner fürs Pfingstvolksfest heißt diesen Autofahrer auf der Adenauerbrücke auf ganz besondere Art willkommen. Der Sturm hat es aus der Verankerung gerissen. - Foto: Herbert
Im Laufe des Dienstagabends kam es auch auf rund einem Dutzend Bahnstrecken in Bayern zu zeitweiligen Behinderungen durch im Gleis liegende Bäume und Blitzeinschläge. Betroffen waren vor allem Strecken im Allgäu, in Nordschwaben und rund um München. 
 
Im morgendlichen Berufsverkehr kam es heute auf Bahnstrecken vor allem im Donautal und in Niederbayern noch zu Behinderungen.  Gesperrt war die Strecke Plattling-Dingolfing. Beeinträchtigt wurde auch der Verkehr im Bahnhof Landshut. Es kam zu Verspätungen und Zugausfällen unter anderem zwischen Günzburg, Ingolstadt und Regensburg.  
 
Ursache waren Bäume, die im Gleis lagen, und durch den Sturm beschädigte Oberleitungen Der Nürnberger Hauptbahnhof war bis 5.40 Uhr fast vollständig stromlos. Es konnten nur wenige Züge pünktlich verkehren. Ursache war die Beschädigung einer Stromleitung bei einer Rangierfahrt.  In München waren die S-Bahnverbindungen zum Flughafen wegen eines Notarzteinsatzes im Flughafenbahnhof bis 7 Uhr unterbrochen.
 



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