Sonntag, 14.03.2010 |

 

23.08.2009 22:02 Uhr | 748x gelesen
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Überdimensionaler Antrag


Bild: Überdimensionaler Antrag .  Pettling (DK) Ein großer Strauß rote Rosen oder ein Candle-Light-Dinner als Rahmen für einen Heiratsantrag? Für Markus Schmidt kommt so etwas nicht in Frage: \

Pettling (DK) Ein großer Strauß rote Rosen oder ein Candle-Light-Dinner als Rahmen für einen Heiratsantrag? Für Markus Schmidt kommt so etwas nicht in Frage: "Es sollte schon etwas ganz ausgefallenes sein." Schließlich wollte der 27-Jährige aus Pettling im Landkreis Eichstätt auf seine Freundin Corinna Pesl, mit der er seit neun Jahren zusammen ist, richtig Eindruck machen. Also hat er ihr den vermutlich größten Heiratsantrag des Jahres gemacht: Aus 150 Strohballen hat er die unübersehbare Botschaft "Willst mich Heiraten" auf das Feld vor dem gemeinsamen Haus in dem Dorf einige Kilometer östlich von Ingolstadt geschrieben.



Bild: "Willst mich heiraten" - Worte, gebaut aus 152 Strohballen. Die Idee hatte Markus Schmidt aus Pettling in Oberbayern. Seine Verlobte Corinna sagte "Ja". (Foto: Armin Weigel, dpa)
Corinna hat ihn erhört: Noch im Herbst soll die standesamtliche Trauung gefeiert werden, im nächsten Jahr dann die kirchliche Hochzeit.

Ansonsten hält sich die junge Frau derzeit eher zurück: Denn die Botschaft auf dem Acker hat inzwischen nicht nur sie erreicht. Am Wochenende klingelte im Stundentakt das Telefon: Das junge Paar wurde mit Interviewanfragen überhäuft, sogar das Fernsehen schaute vorbei. Markus Schmidt nimmt das gelassener. Er hat schließlich sein Ziel erreicht.

Davor aber stand viel Schweiß – und Geduld. Schließlich musste vieles zusammenpassen: Corinna Pesl – sie ist Buchhändlerin – sollte in der Arbeit sein, das Feld musste abgeerntet sein und dann brauchte Markus Schmidt noch die 150 Strohballen – jeder von ihnen 300 Kilogramm schwer. Dafür müssen immerhin 13 Hektar Weizen abgeerntet werden, wie er nachrechnet. Mitte vergangener Woche machte er sich endlich mit seinem jüngeren Bruder an die Arbeit. Sechs Stunden lang schufteten die beiden Bauernsöhne, dann war es vollbracht. Das "Du" musste übrigens ausfallen, ebenso wie das "" am Ende: "Beide waren zu kompliziert", sagt Markus Schmidt, der bei Audi in Ingolstadt arbeitet. Das habe sich schon bei den ersten Entwürfen gezeigt.

Einige Zeit soll der überdimensionale Heiratsantrag stehen bleiben, dann wird das Stroh im Stall als Einstreu landen.


Von Christian Fahn


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FrageAntwort von   autharis  (43) | 24.08.2009 14:54 Diesen Kommentar melden
Das luftige ""



Zitat von CF

das "Du" musste übrigens ausfallen, ebenso wie das "" am Ende



Ja das kann man wohl glauben. Ein Nichts am Ende eines Wortes ist schwer darstellbar.

Oder sollte es journalistisches Wunschdenken gewesen sein und der Schwere der Angelegenheit entsprechend sollten es Luft-Anführungszeichen zur Verstärkung werden?

Oder hat mal wieder einer den Thessaurus ausgeschaltet? Freiwillig statt systembedingt?




 

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