Donnerstag, 09.02.2012 |

 

06.02.2009 21:28 Uhr | 1590x gelesen
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Bundestag: Unternehmer Thomas Bauer könnte Seehofer nachfolgen


Bild: Bundestag: Unternehmer Thomas Bauer könnte Seehofer nachfolgen.  Ingolstadt (DK) Steht einer der erfolgreichsten Unternehmer Bayerns vor einem Wechsel in die Politik? Der Schrobenhausener Thomas Bauer soll angeblich das Erbe Horst Seehofers in Berlin antreten. Seit der Ingolstädter das Amt des Bayerischen Ministerpräsidenten bekleidet, steht die Frage im Raum, wer an seiner Stelle bei der Bundestagswahl im Herbst im Wahlkreis 217, der die Stadt Ingolstadt und die Landkreise Eichstätt und Neuburg-Schrobenhausen umfasst, für die CSU antritt.

Ingolstadt (DK) Steht einer der erfolgreichsten Unternehmer Bayerns vor einem Wechsel in die Politik? Der Schrobenhausener Thomas Bauer soll angeblich das Erbe Horst Seehofers in Berlin antreten. Seit der Ingolstädter das Amt des Bayerischen Ministerpräsidenten bekleidet, steht die Frage im Raum, wer an seiner Stelle bei der Bundestagswahl im Herbst im Wahlkreis 217, der die Stadt Ingolstadt und die Landkreise Eichstätt und Neuburg-Schrobenhausen umfasst, für die CSU antritt.


Der 53-jährige Bauer leitet als Vorstandsvorsitzender die Bauer AG, einen Bau- und Baumaschinenkonzern mit weltweit über 8000 Mitarbeitern mit Sitz in Schrobenhausen. Bauer hatte die Firma von seinen Eltern übernommen und zu einem börsennotierten, weltweit agierenden Konzern erweitert. Seit über 35 Jahren ist der Unternehmer CSU-Mitglied, seit 2003 beaufsichtigt er als Landesschatzmeister die Finanzen der Partei.


Erfolgreicher Unternehmer mit politischen Ambitionen: Thomas Bauer. - Foto: DK-Archiv
Wie es aus gut informierten Kreisen hieß, steht Horst Seehofer in Verhandlungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, um dem Schrobenhausener ein Regierungsamt für die kommende Legislaturperiode in Aussicht stellen zu können. In Frage käme dabei etwa das Wirtschaftsministerium, derzeit bereits in CSU-Hand, aber mit dem politisch schwer angeschlagenen Michael Glos besetzt; oder aber auch ein leitender Posten in der CSU-Fraktion. Seehofer selbst wollte gegenüber dem DONAUKURIER zu dem Thema keine Stellung beziehen. "Es sind ein Dutzend Namen im Gespräch, und ich werde keinen davon kommentieren", sagte er am Freitagabend. Auch Thomas Bauer, den der DONAUKURIER in Malaysia erreichte, zeigte sich abwartend. "Mit mir hat noch niemand gesprochen", erklärte Bauer am Telefon. Allerdings ließ er durchblicken, dass ein Wechsel in die "große Politik" für ihn durchaus seinen Reiz haben könnte. Dementsprechend hat sich der Unternehmer auch bereits in früheren Interviews geäußert; so bezeichnete er es im Jahr 2000 als seinen "zweitliebsten Berufs-wunsch", "richtig in die Politik zu gehen".


Von Jürgen Fischer, Mathias Petry und Markus Schwarz

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