Grund: Der vierstimmige Chorsatz ist sehr anspruchsvoll, die Orchesterbegleitung üppig, das Gesamtwerk im Klang entsprechend imposant, ja beinahe bombastisch, aber eben auch schwer einzustudieren.

Herangetraut hat sich der Kirchenchor Wolnzach – und den Besuchern des Festgottesdienstes zum Ostermontag in der Wolnzacher Pfarrkirche damit ein konzertantes Erlebnis beschert. „Wir haben seit Januar geübt“, beschreibt Chorleiterin Astrid Elender. „Und es hat alles hervorragend geklappt.“ Chor, Solisten und Orchester hätten nicht nur sehr sicher intoniert, sondern auch alle Stimmungen getroffen. Beispiel: „Beim Kyrie war es so leise in der Kirche, da hätte man eine Stecknadel fallen hören“, so Elender. „Da haben auch wir Gänsehaut bekommen.“ Anerkennung bekam der Chor von vielen begeisterten Kirchenbesuchern, aber auch von Mitgliedern des Orchesters, die die Qualität des Gesanges in allen Passagen sehr gelobt haben.