Das Schupik-Gelände (oben) am nordöstlichen Rand der Schrobenhausener Altstadt liegt seit Jahren schon brach. Jetzt zeichnet sich eine mögliche neue Nutzung ab. - Foto: Haßfurter
Im Zusammenspiel mit der demografischen Entwicklung gibt es derzeit vielerlei Bemühungen, bedarfsgerechte Wohnformen für Senioren zu forcieren. Dieser Bereich wird zum Beispiel künftig einen Schwerpunkt in den Förderprogrammen des sozialen Wohnungsbaus durch den Freistaat Bayern bilden.

Schrobenhausens Bürgermeister Karlheinz Stephan hat diese Problematik aufgegriffen und Gespräche über eine Konzeptentwicklung für das Schupik-Gelände initiiert. Zwischenzeitlich liegt ein Entwurf vor, der die Schaffung eines alternativen Wohn- und Betreuungskonzeptes für Senioren in unmittelbarer Stadtnähe vorsieht. Geplant ist in dem Konzept "70 plus" eine Häuser-Anlage mit einer gesicherten Grundversorgung in einem altersgerechten barrierefreien Wohnhaus. Basisleistungen, Beratung und Unterstützung in allen Lebenslagen und weitere Dienstleistungen, bis hin zur Pflege, sichert der Betreiber; die Kreiskrankenhaus Schrobenhausen GmbH ist interessiert daran, diesen Part zu übernehmen.

Damit soll gewährleistet werden, dass die Häuser zu einem Zeitpunkt im Leben gemietet und bezogen werden, in dem der gesamte Tagesablauf eigenverantwortlich geregelt werden kann. Ändert sich die persönliche Situation, können in der vertrauten Umgebung, alle gewünschten Dienstleistungen wie Speisenversorgung, Wäscheversorgung und auch Pflegeleistungen bei Bedarf individuell vereinbart werden. Die speziellen Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner stehen dabei im Vordergrund. Selbstverständlich werden Hausnotrufe sowie andere kurzfristige Hilfen angeboten.

Informationsabend

Die Kreiskrankenhaus Schrobenhausen GmbH als Betreiber stellt das Konzept am 11. Februar um 19.30 Uhr ausführlich im Rahmen eines Infoabends vor. Gemeinsam mit der Stadt Schrobenhausen sowie den Ingolstädter Architekten Peter Bachschuster und Planer Willi Blankwater sollen alle Interessenten ausgiebig informiert werden.

Nähere Informationen dazu gibt es bereits vorab im Kreisaltenheim Steingriff unter der Telefonnummer (0 82 52) 9 10 60.