Mittwoch, 30.05.2012 |

 

08.12.2011 19:14 Uhr | 471x gelesen
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Was vom X-Mas-Festival übrig bleibt


Bild: Was vom X-Mas-Festival übrig bleibt. Schrobenhausen Schrobenhausen (SZ) Nach und nach sickert durch, wie ernst es um das Cantona tatsächlich bestellt ist: Die Kosten für die Erfüllung der Brandschutzauflagen sollen bei über 100 000 Euro liegen. Trotzdem gehen die Planungen für das X-Mas-Rocks-Festival weiter.

Schrobenhausen (SZ) Nach und nach sickert durch, wie ernst es um das Cantona tatsächlich bestellt ist: Die Kosten für die Erfüllung der Brandschutzauflagen sollen bei über 100 000 Euro liegen. Trotzdem gehen die Planungen für das X-Mas-Rocks-Festival weiter.


Schrobenhausen: Was vom X-Mas-Festival übrig bleibt
Freuen sich auf die Jamsession mit La-Brass-Banda-Star Stefan Dettl, der zum X-Mas-Festival kommt: Aluminum Babe aus New York.
Der Zeitplan für das reduzierte Festival am Freitag, 16. Dezember, sieht nun so aus:

n 20 Uhr: Phil Vetter Trio

n 21 Uhr: Ya-Ha!

n 22 Uhr: Aluminum Babe (USA) feat. Stefan Dettl

n 23 Uhr: Fuadadeimuada

Karten für das Festival für acht Euro gibt es noch im Vorverkauf bei der Schrobenhausener Zeitung und in Lothars alter Nähfabrik. Mit den teilweise überregional bekannten Bands Pardon Ms. Arden, Genepool, Instrument (es wäre ein Wiedersehen mit dem Mühlrieder Profimusiker Markus Schäfer gewesen) und The Sewer Rats werden nun aufgelöst.

Im Internet gibt es, seit die Nachricht vom Brandschutzproblem des Schrobenhausener Liveclubs durchsickerte, erregte Diskussionen. „Das wäre ein Grund, um demonstrieren zu gehen“, „Das kann ja wohl nicht wahr sein, jetzt, wo in Schrobenhausen mal was los ist“, lauten einige der Reaktionen.

Die Betreiber geben weiterhin keinerlei Informationen heraus; auf Umwegen sickerte mittlerweile dennoch durch, dass das Landratsamt nicht nur zusätzliche Flucht- und Rettungswege fordert, sondern auch eine neue Decke. Dadurch sollen die Kosten für die geschätzten Brandschutzmaßnahmen jenseits der 100 000 Euro liegen – Geld, das danach wieder verdient werden muss.

Diskussionen gibt es im Internet auch über die Frage, welchen Sinn die Reduzierung des Betriebs auf eine Veranstaltung pro Woche macht („Brennt es freitags anders als samstags“) und inwieweit das die Sicherheit der Bürger erhöht. „Es geht bei solchen Maßnahmen darum, das Gefahrenpotenzial zu reduzieren“, teilte Landratsamtssprecher Thomas Assenbrunner gestern auf Anfrage mit.

 


Von Mathias Petry

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