Schrobenhausen: Ehrgeiziges Projekt
Drei neue Häuser (mit roter Farbe markiert) sollen zusätzlich zu den bestehenden Gebäuden entstehen. Dort planen die Investoren einen "Allgenerationen-Wohnpark".? Repro: kx
Schrobenhausen
Zusätzlich zu den bereits weitgehend sanierten Bestandsgebäuden sollen drei weitere große Häuser entstehen.

Die Neubauten werden von einem Schrobenhausener Bauträger in Kooperation mit einem Münchner Bauunternehmen verwirklicht.

Im nördlichsten Gebäude sollen zwei Reihenhäuser und fünf Eigentumswohnungen unterkommen. Das mittlere Haus will den Allgenerationengedanken unter einem Dach umsetzen: Im Erdgeschoss werden zwölf Appartements einer betreuten Wohngemeinschaft untergebracht, im ersten und zweiten Stock entstehen 16 so genannte Servicewohnungen, in denen die Bewohner nach Wunsch eine Betreuung in Anspruch nehmen können, und ganz oben werden vier Dachterrassenwohnungen gebaut. Das am Bürgermeister-Stocker-Ring gelegene Vordergebäude ist für den weiteren Ausbau des Gesundheitszentrums reserviert – "auf Grund der großen Nachfrage", wie Investor Andreas Kulle betont. Dort sollen zusätzliche Praxen, Therapeuten und weitere Anbieter aus dem Gesundheitsbereich unterkommen.

Besonderer Wert werde bei der gesamten Anlage auf Barrierefreiheit gelegt, erläutert der Geschäftsführer aus Petershausen. Der größte Teil der Bestandsbauten erfülle diesen Anspruch und auch die Neubauten würden überwiegend barrierefrei geplant. Auch eine hohe Energieeffizient ist den Investoren wichtig. "Wir verwenden nur nachwachsende Rohstoffe", erläutert Kulle. Vor allem Holzpellets und Solarthermie kommen zum Einsatz.

Ein Kooperationspartner des Allgenerationenparks wird das benachbarte Altenheim St. Georg sein. Die Zusammenarbeit ist in den Bereichen Tagespflege, Catering, Hausmeistertätigkeiten und hauswirtschaftliche Dienste geplant.