Zu dieser Veranstaltung werden zirka 200 Bogenschützen erwartet, die auf einem speziell aufgebauten Parcours ihr Können unter Beweis stellen.

Das 3D-Bogenschießen ist mit dem Feldbogenschießen eng verwandt. Bei dieser Disziplin wird das jagdliche Schießen in den Vordergrund gerückt, indem auf Tierfiguren aus Kunststoff geschossen wird, die im Wald aufgebaut wurden. Das 3D-Schießen erfordert von den Bogenschützen die korrekte Entfernungsabschätzung in zum Teil unwegsamem Gelände mit festgelegten Abschusspunkten, ähnlich einer Jagd. Jeder Schütze kann maximal drei Pfeile auf ein Tier abgeben. Sobald der erste Pfeil trifft, wird gewertet. Trifft der Bogenschütze mit dem ersten Pfeil nicht, darf er einen zweiten und dann noch einen dritten Pfeil schießen.

Die Entfernungen beim 3D-Bogenschießen können sehr variieren, für die kleineren Tiere - wie zum Beispiel Uhu, Rabe oder Eichhörnchen - sind häufig Entfernungen von fünf Metern gesteckt. Die mittleren Tiere - wie zum Beispiel Fuchs, Wolf oder Pfau - können schon einmal 20 Meter weit stehen, bei den größeren Tieren - wie beispielsweise Hirsch, Bison oder Grizzlybär - kann dann auch mal eine Distanz von 70 Metern und mehr von dem Bogenschützen gefordert werden.

Aus diesem Grund bitten die Verantwortlichen der Königlich Privilegierten Feuerschützengesellschaft Schrobenhausen alle Spaziergänger oder Jogger, die am Samstag im Bereich Mahlberg und Edelweishütte unterwegs sind, die an diesem Tag angebrachten Absperrungen zu beachten.